Ludwig Rothschild Livres


Jüdisches Leben in einem hessischen Dorf
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Die Lebenserinnerungen Ludwig Rothschilds erzählen vom Alltag der Menschen in dem Dorf, in dem er 22 Jahre gelebt hat, ehe er 1938 nach Palästina ausgewandert ist. Seine Schwester, sein Bruder und seine Mutter wurden in der NS-Zeit umgebracht.Die 50 Kapitel des Buches berichten z. B. von heimkehrenden Soldaten (1919), von der Hochzeit der Schwester, von der Schulzeit in Netra, Treysa und Eisenach und von der Lehrzeit in Halle (1932 - 1934).Charakterisiert werden Netraer Originale, z. B. der Judenschuster Simon Goldschmidt, die Heiratsvermittlerin Berta, Onkel Sally, der gerne und viel isst und der Pferdehändler Moritz Stern. Berichtet wird auch aus der Zeit der Verfolgung.Der Anhang (S. 136 - 168) enthält u. a. fotokopierte Urkunden aus den Standesamtsakten und den Synagogenbüchern und Fotos von den Gräbern der Familie, die seit dem 18. Jahrhundert in Netra ansässig war.