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Dieter Anschlag

    Edition Medienpraxis: Rundfunkpolitik und Netzpolitik
    Die WM-Show
    • Die WM-Show

      • 224pages
      • 8 heures de lecture

      Stell dir vor, es ist Fußball – und alle machen mit! Die Weltmeisterschaft 2006 wurde zum öffentlichen Gesamtereignis: Nicht nur, dass die WM-Stadien ausverkauft waren, es war auch die perfekte »Fernseh-Fußball-WM« – zu Hause mit Freunden, in den Kneipen vor dem Bildschirm, beim »Public Viewing« unter freiem Himmel. Die deutschen Fernsehsender berichteten mit enormem Aufwand von dem Weltereignis. Und wir alle waren dabei, mit Beckmann, Kerner, Klopp & Co. Wir fieberten tagtäglich vor dem Bildschirm mit und freuten uns darüber, welche Show uns das Fernsehen bot. Zwölf Medienkritiker (und Fußballfans) haben vier Wochen lang ein humorvoll-unterhaltsames und auch schonungslos-provozierendes Tagebuch geführt. In einem ausführlichen Gespräch befragt Michael Girke den Philosophen und Sportwissenschaftler Gunter Gebauer über den veränderten Charakter der Sportwelt im Zeitalter des modernen Fernsehens: das »andere« Fußball-Buch über die WDR-Podolski-Affäre, über Klinsmaus, unseren Bundes-Kerner und das Modell Gartenakustik – ergänzt um markante Artikel aus Zeitungen und atmosphärische Betrachtungen rund um das öffentliche Gesamtereignis Fußball-WM, mit allen WM-Ergebnissen und den Zuschauerquoten der einzelnen Spiele. Mit Dieter Anschlag, Rainer Braun, Uwe Kammann, Torsten Körner, Friedrich Küppersbusch, Dietrich Leder, Reinhard Lüke, René Martens, Petra Müller, Rupert Neudeck, Manfred Riepe, Freddie Röckenhaus u. a.

      Die WM-Show
    • Edition Medienpraxis: Rundfunkpolitik und Netzpolitik

      Strukturwandel der Medienpolitik in Deutschland

      • 336pages
      • 12 heures de lecture

      Medienpolitik war lange Zeit die Angelegenheit weniger Spezialisten in den Parteien und Ministerialbürokratien. Mit dem alltäglichen Metamedium Internet ist eine neue Sphäre der „Netzpolitik“ entstanden, die allerdings auf das Feld der klassischen Massenmedien übergreift. Öffentliche Debatten um die Zukunft des professionellen Journalismus, das Leistungsschutzrecht, die Marktmacht neuer Wissenskonzerne wie Google oder die psychophysischen Folgen der Nutzung digitaler Netzwerke zeigen, dass Medien- und Netzpolitik nur noch mit hohem terminologischen Aufwand voneinander zu trennen sind. Die Anfangserfolge der deutschen Piratenpartei haben deutlich gemacht, welche soziologische und politische Dynamik mit netz- und medienpolitischen Fragen verbunden sein kann. Unter dem publizistischen Druck jüngerer „Netzaktivisten“ ist es schwer, das alte Regime der „Rundfunkregulierung“ fortzuschreiben. Mit diesem Band wird die in der Fachzeitschrift Funkkorrespondenz geführte Debatte zum “Strukturwandel der Medienpolitik” dokumentiert und fortgeführt, in der erstmals von Medienmanagern, Wissenschaftlern, Politikern und Publizisten umfassend nach den Folgen dieses Szenenwechsels für Unternehmen, Politiker und Zivilgesellschaft gefragt wird.

      Edition Medienpraxis: Rundfunkpolitik und Netzpolitik