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Pavel Markovic Poljan

  • Нерлер
31 août 1952
Ako chutí mier
Жертвы двух диктатур
Bibliothek Suhrkamp: Erinnerungen an Anna Achmatowa
Briefe aus der Asche. Die Aufzeichnungen des jüdischen Sonderkommandos Auschwitz
Briefe aus der Hölle
  • Als 2017 das Zeugnis Marcel Nadjaris an die Nachwelt mit aufwändiger Technik entziffert werden konnte, war dies eine Sensation: Die letzte der »Aufzeichnungen aus der Hölle«, der geheimen Aufzeichnungen der jüdischen Häftlinge des Sonderkommandos in Auschwitz-Birkenau, war wieder lesbar gemacht. Die Mitglieder des Sonderkommandos wurden von der SS gezwungen, bei dem Massenmord in den Krematorien, dem Verbrennen der Leichen, bei der Entsorgung der Asche von hunderttausenden Menschen mitzuhelfen. Dass einige von ihnen den Drang verspürten, schriftliche Zeugnisse des Grauens zu verfassen, ist von erschütternder Menschlichkeit. Dass einige dieser Zeugnisse auf die Nachwelt kamen, damit rechneten die Nationalsozialisten nicht. Erstmals versammelt dieser Band alle erhaltenen neun Zeugnisse in deutscher Übersetzung und bettet sie mit ausführlichen Essays in den Entstehungszusammenhang ein. Es sind die zentralen Dokumente des Mordes an den Juden - und Schriftstücke zutiefst bewegender Humanität.

    Briefe aus der Hölle
    4,7
  • Die Aufzeichnungen aus der Hölle, die geheimen Zeugnisse jüdischer Häftlinge des Sonderkommandos in Auschwitz, wurden 2017 durch Marcel Nadjaris Entzifferung wieder lesbar. Dieser Band versammelt alle neun erhaltenen Zeugnisse in deutscher Übersetzung und ergänzt sie mit Essays zum historischen Kontext.

    Briefe aus der Asche. Die Aufzeichnungen des jüdischen Sonderkommandos Auschwitz
  • Nadeschda Mandelstam (1899-1980), die ihren Mann, den Dichter Ossip Mandelstam, um viele Jahre überlebte, hat sich im Alter mit ihren Memoiren Das Jahrhundert der Wölfe und Generation ohne Tränen international einen Namen gemacht. Erst vor wenigen Jahren wurden in ihrem Nachlass Erinnerungen an Anna Achmatowa (1889-1966) entdeckt - ein bewegendes Dokument der Freundschaft in schwierigsten Zeiten. Achmatowa, die charismatische, unbeugsame Dichterin, bangt um ihren Sohn, der in den stalinistischen Gefängnissen inhaftiert ist, während die Freundin die Gedichte ihres 1938 im Lager umgekommenen Mannes rettet - indem sie jede Zeile seiner verbotenen Texte im Gedächtnis bewahrt. Dieses reiche Buch ist Dichterporträt und Zeitzeugnis zugleich - ein vierzig Jahre währendes Gespräch über Angst und Niedertracht, über die Macht und Ohnmacht von Liebe, Eros und Literatur.

    Bibliothek Suhrkamp: Erinnerungen an Anna Achmatowa