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Michael Hansel

    1 janvier 1972
    Hilde Spiel und der literarische Salon
    Österreichisches Literaturarchiv
    Ingeborg Bachmann
    • Ingeborg Bachmann

      Eine Hommage

      Ikone der Nachkriegsliteratur und Brieffreundin von Max Frisch – eine Hommage an Ingeborg BachmannIngeborg Bachmann (1926 bis 1973) zählt zu den bedeutendsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Mit ihren Gedichten, Erzählungen, Romanprojekten, Hörspielen und Essays schuf sie ein einzigartiges, vielschichtiges Werk von ungebrochener Strahlkraft. Die geheimnisvolle Aura ihrer Person ließ Bachmann früh zu einer Ikone der Nachkriegsliteratur werden. Zugleich spielt das Geheimnisvolle, das Verhältnis von Öffentlichkeit und Privatheit, Diskretion und Indiskretion in ihrem Werk eine entscheidende Rolle. Die Beiträge zu einer „Hommage“ an die Autorin beleuchten die Bedeutung von Musik und Philosophie in Bachmanns Werk, zeigen sie als politische Schriftstellerin und behandeln bislang unbekannte Aspekte wie ihren Briefwechsel mit Max Frisch.

      Ingeborg Bachmann
      4,0
    • Österreichisches Literaturarchiv

      • 148pages
      • 6 heures de lecture

      Das Österreichisches Literaturarchiv erwirbt literarische Nachlässe und Autographen österreichischer AutorInnen sowie Verlags- und Redaktionsarchive ab dem 20. Jahrhundert. Besonders reich ist der Bestand an AutorInnen, deren literarisches Werk in der Nachkriegszeit entstand. Inhaltlich hat sich zudem ein Schwerpunkt zum Bereich Exilliteratur herausgebildet. Kontakte zu zeitgenössischen SchriftstellerInnen ermöglichen den kontinuierlichen Erwerb von Beständen bereits zu Lebzeiten der AutorInnen.

      Österreichisches Literaturarchiv
    • Die Wienerin und Exilengländerin Hilde Spiel wurde durch ihre vielfältigen Aktivitäten zur Grande Dame der österreichischen Literatur. Für Heimito von Doderer waren ihre Rezensionen Kunstwerke. Thomas Bernhard war sie eine literarische Freundin und Theodor Kramer verdankte seine Rückkehr aus dem Exil ihrer hartnäckigen Initiative. Ihr 100. Geburtstag dient als Impuls, nicht nur das Wirken Hilde Spiels zu beleuchten, sondern auch ihr gesellschaftliches Leben. In ihrem Salon in Berlin während der Besatzungszeit und später auf ihrem Sommerwohnsitz in St. Wolfgang waren zahlreiche Protagonisten der literarischen Szene zu Gast. Hilde Spiel nannte sie – eine Wendung von Elias Canetti aufnehmend – eine dampfende "Namensküche". Als vielgereister Journalistin, u.a. der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, war es Spiel wichtig, Anschluss an eine "literarische Weltfamilie" zu finden. Ihr rastloses Unterwegssein bot ihr viele Gelegenheiten, als Förderin und Networkerin zu wirken.

      Hilde Spiel und der literarische Salon