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Iris Katharina Penner

    Untersuchung von Aufmerksamkeitsprozessen bei Multiple-Sklerose-Patienten mittels funktioneller Magnet-Resonanz-Tomographie
    Fatigue bei Multipler Sklerose
    • Fatigue bei Multipler Sklerose

      Grundlagen, Klinik, Diagostik, Therapie

      Die Fatigue als MS-bedingte Erschöpfung trifft Schätzungen zufolge 75-95 % aller MS-Patienten. Der seitens der Betroffenen subjektiv wahrgenommene Mangel an mentaler und/oder physischer Energie schränkt die Lebensqualität erheblich ein. Fatigue kann zu allen Zeitpunkten der Erkrankung auftreten, ist oftmals ein Initialsymptom und besteht meist während des gesamten Krankheitsverlaufs. Nicht selten sind die Auswirkungen der Fatigue derart gravierend, d eine deutliche Reduktion des Arbeitspensums oder gar eine Arbeitsunfähigkeit die Folge sind. Obgleich das Wissen um die unterschiedlichen Dimensionen der Fatigue, ihre Prävalenz und Auswirkungen auf die Lebensqualität in den letzten 5 - 10 Jahren deutlich angewachsen ist, sind die Erkenntnisse zu Ätiologie und Pathophysiologie nach wie vor dürftig. Verschiedene Erklärungsansätze wurden angedacht, wobei Veränderungen innerhalb des zentralen Nervensystems, des autonomen Nervensystems, aber auch des Immunsystems diskutiert wurden. Das vorliegende Buch hat sich zum Ziel gesetzt, die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse von den Grundlagen über Klinik und Diagnostik bis hin zur Therapie zusammenzutragen und auf diese Weise das Verständnis für das Symptomspektrum und in letzter Konsequenz für die betroffenen Patienten zu verbessern.

      Fatigue bei Multipler Sklerose
    • Multiple Sklerose (MS) wurde lange Zeit als eine Erkrankung gesehen, bei der die Betroffenen vor allem körperliche Beeinträchtigungen erfahren. Neuere Studien zeigen, dass bei mehr als 50% der Patienten auch kognitive Einbussen festzustellen sind und diese zum Teil für die Betroffenen eine grössere Belastung darstellen als bisher angenommen. Die kognitiven Störungen wirken sich negativ auf Beruf und Privatleben aus und tangieren somit entscheidend die Lebensqualität der Patienten. Neuropsychologische Untersuchungen können heute diejenigen Funktionen recht genau bestimmen, in denen der Patient Defizite aufweist. Diese weisen jedoch keine hinreichende Korrelation zur strukturellen Schädigung des Gehirns auf. Diese Arbeit geht einer Erklärung auf funktioneller Ebene nach, wobei der Schweregrad der kognitiven Beeinträchtigung berücksichtigt wird. Weiter wird überprüft, inwieweit sich funktionelle Netzwerke durch ein kognitives Training beeinflussen und verbessern lassen.

      Untersuchung von Aufmerksamkeitsprozessen bei Multiple-Sklerose-Patienten mittels funktioneller Magnet-Resonanz-Tomographie