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Franz Groll

    Wie das Kapital die Wirtschaft ruiniert
    Von der Finanzkrise zur solidarischen Gesellschaft
    • Bis zum Spätsommer 2008 beherrschte der Klimawandel die Diskussion. Dann wurde dieses Megathema schlagartig durch die Finanz- und die dadurch entstehende Weltwirtschaftskrise abgelöst. Franz Groll beleuchtet beide Phänomene als Auswirkungen des Kapitalismus und verdeutlicht den Zusammenhang zwischen notwendigen Anpassungen zur Erreichung der Klimaschutzziele und dem bevorstehenden Ende des Wachstums der Wirtschaft, ja vielleicht sogar einer Schrumpfung aus demografischen und ökologischen Gründen. Seine Schlussfolgerung macht Mut: Eine postkapitalistische, solidarische und zukunftsfähige Gesellschaft ist möglich. Wie sie „zur Welt“ gebracht werden kann, wird in diesem Buch anschaulich und gut nachvollziehbar dargestellt.

      Von der Finanzkrise zur solidarischen Gesellschaft
    • Wie das Kapital die Wirtschaft ruiniert

      Der Weg zu einer ökologisch-sozialen Gesellschaft

      • 314pages
      • 11 heures de lecture

      In den letzten zwei Jahrzehnten haben verschiedene deutsche Regierungen mit neoliberalen Maßnahmen versucht, wirtschaftliche und soziale Probleme zu lösen. Das Ergebnis ist eine steigende Arbeitslosigkeit, Sozialabbau und Notprivatisierungen. Der freie Markt sollte Wohlstand bringen, doch die Kluft zwischen Arm und Reich wächst. Franz Groll kritisiert die neoklassische Wirtschaftstheorie und deren falsche Prämissen über die Chancen des globalen Marktes. Er fordert eine Korrektur der wirtschaftspolitischen Bedingungen und hat die gängigen Schlagwörter des Neoliberalismus hinterfragt. Nach seiner beruflichen Karriere und einem Studium der Wirtschaftswissenschaften kommt er zu dem Schluss, dass die Befürworter des unbeschränkten Marktes die Klassiker wie Keynes und Smith nicht richtig gelesen haben. Groll zeigt auf, dass Kapital kein Produktionsfaktor ist; Wohlstand beruht auf Kreativität, Arbeitskraft und natürlichen Ressourcen. Er beschreibt konkrete Maßnahmen zur Vermeidung eines "dunklen Zeitalters": Investitionen in Bildung, Abbau von Staatsschulden, Umwelt- und Technologieförderung, eine grundlegende Steuerreform und die Unterstützung schwach entwickelter Partnerstaaten. Grolls umfassende Analyse und Lösungsvorschläge zielen darauf ab, die Herausforderungen der kommenden Generation zu bewältigen. Es ist noch nicht zu spät für eine "neue Ordnung".

      Wie das Kapital die Wirtschaft ruiniert