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Jan Stenger

    Poetische Argumentation
    Hellenische Identität in der Spätantike
    Kodex und Entsprechenserklärung
    Spätantike Konzeptionen von Literatur
    • Spätantike Konzeptionen von Literatur

      • 237pages
      • 9 heures de lecture

      Die Spätantike ist eine Epoche, in der intensiv mit Texten früherer Zeiten umgegangen wurde und Literatur in einer erstaunlichen Fülle entstand. Kommentare und literarische Werke setzten sich mit klassischer Prosa und Dichtung auseinander; Exegeten rangen um das Verständnis der Bibel. Veränderte kulturelle Bedingungen wie die Ausbreitung des Christentums schlugen sich in einer eigenen literarischen Ästhetik nieder, riefen aber auch neuartige Konzeptionen von Literatur hervor. In produktiver Beschäftigung mit kanonischen Texten reflektierten spätantike Denker über Autorschaft, Referentialität, Hermeneutik und die Wirkungen von Texten. Die Beiträge dieses Bandes diskutieren, inwieweit sie theoretische Positionen dazu entwickelten, was Literatur ist und welche Funktionen sie erfüllt. Gefragt wird auch, ob diese Reflexionen spezifisch spätantik sind. Diese Fragestellung lädt ein, das literarische System der Spätantike neu zu bewerten, und schlägt eine Brücke zu den modernen Literaturwissenschaften.

      Spätantike Konzeptionen von Literatur
    • Kodex und Entsprechenserklärung

      Schwachstellen, Reformvorschläge, Deregulierung

      Der Deutsche Corporate Governance Kodex und die einrahmenden gesetzlichen Vorschriften sind zunehmend in die Kritik geraten. Die Kodexregulierung sollte vereinfacht und gestrafft werden, damit ihre Stärken besser zur Geltung kommen. Das Werk beleuchtet die Entwicklung seit Schaffung des DCGK und der gesetzlichen Verankerung in § 161 AktG im Jahr 2002. Dabei stehen die Verschiebung von Kodexinhalten ins Gesetz, die Rechtswirkungen der Entsprechenserklärung und die gestiegenen Anforderungen an die Corporate-Governance-Publizität im Vordergrund. Kritikpunkte werden aufgegriffen und Schwachstellen herausgestellt. Der Autor untersucht Verbesserungsvorschläge und erarbeitet Lösungsansätze.

      Kodex und Entsprechenserklärung
    • Hellenische Identität in der Spätantike

      Pagane Autoren und ihr Unbehagen an der eigenen Zeit

      • 424pages
      • 15 heures de lecture

      Die Spätantike, insbesondere das vierte Jahrhundert, ist eine Zeit der Transformationen, in der sich auf politischem, sozialem und religiösem Gebiet tiefgreifende Wandlungen vollzogen. Die paganen Autoren des römischen Ostens (vor allem Kaiser Julian, Libanios, Eunap und Themistios) nahmen diese Prozesse als bedrohliche Krise wahr, nicht zuletzt die vom anwachsenden Christentum ausgehende Gefahr für ihre eigene Position. Resignierten sie in dieser Situation oder versuchten sie, mit diskursiven Mitteln Lösungen für die drängenden Probleme zu finden? Dieser Frage geht Jan Stenger nach, indem er wichtige Themen dieser Epoche wie die Konstruktion von Identität, die ideale Herrschaft und die Deutung der zeitgenössischen Realität untersucht. Als gemeinsame Charakteristika dieser Literatur erweisen sich die Formung eines hellenischen Selbstverständnisses, ein durch die Herausforderungen bewirktes höheres Reflexionsniveau sowie inhaltliche und formale Innovationen. Diese Merkmale erlauben es, erstmals die Spezifik der paganen Literatur im vierten Jahrhundert nachzuzeichnen.

      Hellenische Identität in der Spätantike
    • Poetische Argumentation

      Die Funktion der Gnomik in den Epinikien des Bakchylides

      Die Gnomai in den Epinikien des griechischen Chorlyrikers Bakchylides haben als vermeintlich konventionelles Beiwerk in der Forschung bislang wenig Interesse gefunden. Im Anschluss an ein zunächst entwickeltes Gattungsmodell des Epinikions weist Stenger in Einzelinterpretationen nach, welch zentrale Bedeutung den Gnomai für die Sinnkonstitution im Siegeslied zukommt. Da die Gnomik im Wesentlichen ethisch-moralische Werte vor einem größeren Publikum vertritt, ordnet er sie in einem zweiten Schritt in den zeitgeschichtlichen Kontext des jeweiligen Liedes ein. Erst diese konsequente Historisierung zeigt, dass Bakchylides seine Gnomai geschickt an die verschiedenen soziopolitischen Gegebenheiten und den Erwartungshorizont seines Auditoriums anpasst. Diese Beobachtungen lassen den Kommunikationsprozess chorlyrischer Dichtung zwischen dem Epinikiendichter, seinem Auftraggeber und dem Publikum in einem neuen Licht erscheinen.

      Poetische Argumentation