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Dieter Jacobi

    Fufu ist keine Götterspeise
    Rahmat lebt
    • Rahmat war zwölf Jahre alt, als er 1990 beim Spielen auf eine Mine trat und beide Beine verlor. Er steht hier für alle zivilen Opfer von Kriegen und Naturkatastrophen, die Dieter Jacobi während seiner chirurgischen Arbeit im Auftrag des Internationalen Roten Kreuzes anvertraut waren. Unter welch schwierigen und oft lebensbedrohlichen Bedingungen die internationalen Hilfsorganisationen tatsächlich vor Ort arbeiten müssen, ist kaum bekannt. Das betrifft nicht nur die humanitäre Hilfe bei Naturkatastrophen, sondern auch die Nichteinhaltung der Genfer Konventionen und des Humanitären Völkerrechts bei Kriegseinsätzen. Auch, wenn der Autor manchmal eine Ahnung von der Vergeblichkeit seines Engagements empfindet, lässte er sich nicht beirren. Die Passion für seinen Beruf, die Chirurgie, treibt ihn an und die Überzeugung, dass das Rote Kreuz die beste aller humanitären Hilfsorgansiationen ist

      Rahmat lebt
    • Fufu ist keine Götterspeise

      • 247pages
      • 9 heures de lecture

      Es handelt sich um die eigenen Erlebnisse und Erfahrungen des Autors in einem westafrikanischen Hospital, wo er als Chefarzt tätig war. „Fufu ist das Hauptnahrungsmittel der Menschen an der Küste von Ghana und Togo im Golf von Benin. Es geht nicht darum, ob Fufu meinem Gaumen schmeichelt. Für mich steht Fufu als Sinnbild für die Speise der Armenwelt, und das sind etwa vier Fünftel der Menschen auf unserer Erde. Die große Armut und die nachhinkende Entwicklung der Menschen in Afrika sind nicht unabänderlich. Afrika ist kein verlorener Kontinent, Afrika braucht nur mehr Zeit, angemessene und sinnvolle Unterstützung und fairere Handelsbedingungen.“ Ein von Anfang bis zum Ende spannendes Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte.

      Fufu ist keine Götterspeise