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Christine Litz

    Priska von Martin
    Freundschaftsspiel
    Someone Else. Die Fremdheit der Kinder
    AC: Bruce Nauman, Mapping the Studio I (fat chance John Cage)
    • In this latest work by Bruce Nauman, first mounted to great acclaim at the Dia Art Foundation in 2001, Nauman presents seven large-scale projections of his New Mexico studio interior. Forty-two hours of tape were shot over 42 nights using infra-red lenses, and reveal the basic preconditions for his artistic his empty studio.

      AC: Bruce Nauman, Mapping the Studio I (fat chance John Cage)
      5,0
    • Priska von Martin

      Kat. Museum für Neue Kunst/Städtische Museen Freiburg / Gerhard-Marcks Haus Bremen

      • 279pages
      • 10 heures de lecture

      Für Priska von Martin war der Anstoß im Leben der Wunsch, die Menschlichkeit als Form festzuhalten. Sie versuchte, künstlerisch zu umreißen, was menschliches Dasein ausmacht, einschließlich Isolation, Dysfunktionalität, Schmerz, aber auch Harmonie, Ganzheit und Schönheit. Sie erfasste das Wesen des menschlichen Daseins in Tierfiguren sowie in Frauenkörpern und -torso. Ihre Kunst richtete sich an das Körperliche, das Sichtbare—Verletzung, Fehlstellung, Verdrängung—sowie an das Spirituelle, das Unsichtbare, das Unfassbare—Emotionen, Instinkte, Zustände. Wer war Priska von Martin? Welche Hoffnungen setzte sie in die Vererbung ihres Nachlasses an ihr Heimatstadt Freiburg, so weit entfernt von ihrem Arbeitsplatz in München, in der vagen Hoffnung, unabhängig betrachtet und verstanden zu werden? Wenn sie sich auf diesen (verschobenen) Außenblick konzentrierte, warum dokumentierte sie ihr Werk kaum? Welche Teile ihrer Lebensgeschichte wollte sie im Dunkeln lassen? Wie gehen wir mit den Informationen um, die wir über diese Künstlerin haben, die als taktvoll beschrieben wird?

      Priska von Martin