Grammatik der Gefühle
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Das Emotionale als Grundlage der Ethik Max Scheler (1874-1928), neben Heidegger und Husserl der wichtigste Kopf der Phänomenologie, feinfühliger Psychologe, bedeutender Soziologe und Begründer der philosophischen Anthropologie, gehört inzwischen zu den Klassikern der deutschen Philosophie. Indem er die phänomenologische Methode auf die Gebiete der Ethik, der Kultur- und der Religionsphilosophie übertrug und die sittlichen Werte als unwandelbare Wesenheiten darstellte, entwickelte er eine Wertethik, die wieder sehr aktuell ist. Denn Grundlage für moralisches Handeln sind seiner Auffassung nach nicht - wie bei Kant - rein formale Gesetze, insofern nur ihnen aufgrund ihrer Apriorität Allgemeingültigkeit zugesprochen werden kann; vielmehr wird für Scheler das Wertvollsein einer Sache nicht durch einen intellektuellen, sondern durch einen emotionalen Akt erfasst, durch »intentionales Fühlen«. Der Philosophie Max Schelers gelingt eine Vermittlung zwischen Natur und Geistwelt, die gerade junge Menschen heute anspricht.
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Grammatik der Gefühle, Scheler Max, Paul Good
- Langue
- Année de publication
- 2000
- Reliure
- (souple),
- État du livre
- Bon
- Prix
- 7,39 €
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- Titre
- Grammatik der Gefühle
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Scheler Max, Paul Good
- Éditeur
- Dt. Taschenbuch-Verl.
- Publié
- 2000
- Format
- souple
- Pages
- 253
- ISBN10
- 3423307706
- ISBN13
- 9783423307703
- Séries
- Catégories
- Mots clés
- Thématique philosophique
- Description
- Das Emotionale als Grundlage der Ethik Max Scheler (1874-1928), neben Heidegger und Husserl der wichtigste Kopf der Phänomenologie, feinfühliger Psychologe, bedeutender Soziologe und Begründer der philosophischen Anthropologie, gehört inzwischen zu den Klassikern der deutschen Philosophie. Indem er die phänomenologische Methode auf die Gebiete der Ethik, der Kultur- und der Religionsphilosophie übertrug und die sittlichen Werte als unwandelbare Wesenheiten darstellte, entwickelte er eine Wertethik, die wieder sehr aktuell ist. Denn Grundlage für moralisches Handeln sind seiner Auffassung nach nicht - wie bei Kant - rein formale Gesetze, insofern nur ihnen aufgrund ihrer Apriorität Allgemeingültigkeit zugesprochen werden kann; vielmehr wird für Scheler das Wertvollsein einer Sache nicht durch einen intellektuellen, sondern durch einen emotionalen Akt erfasst, durch »intentionales Fühlen«. Der Philosophie Max Schelers gelingt eine Vermittlung zwischen Natur und Geistwelt, die gerade junge Menschen heute anspricht.


