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ÜberLebenswissen

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Dank faszinierender Verstehensmodelle und beeindruckender Forschungsergebnisse, die mehr und mehr auf Bereiche des Alltagslebens und der Zukunftssicherung durchschlagen, wurden die Biowissenschaften zu den Wissenschaften vom Leben schlechthin proklamiert. Das Rätsel des Lebens schien nun entzifferbar: als rechenbare und letztlich berechenbare Kette, als Code. Doch in den traditionellen Geisteswissenschaften beginnt man zu begreifen, daß der menschliche Körper nicht mehr nur aus motivgeschichtlicher Sicht erforscht und ansonsten als „Natur“ den medizinisch-naturwissenschaftlichen Forschungen überlassen werden kann, sondern daß neue Formen inter- und transdisziplinärer Zusammenarbeit dringend geboten sind. Der Potsdamer Romanist Ottmar Ette befragt und analysiert den Begriff vom Lebenswissen in Wissenschaft und Literatur und in der Form unterschiedlichster Konstrukte und Diskursformationen. Leben und Lust, Körper und Wissen, Spielformen literarischen Schreibens und Schreibformen literaturwissenschaftlichen Spiels sollen bei der Findung und Erfindung neuer Wissensräume in die Konstruktion wissenschaftlicher Objekte eingehen und zugleich deren wissenschaftliche Subjekte verändern. „Eine außergewöhnliche literarische Intelligenz.“ (Hans Ulrich Gumbrecht, NZZ) „Verantwortung, lehrt dieses kluge Buch, schließt hohen Unterhaltungswert nicht aus.“ (Frankfurter Rundschau)

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ÜberLebenswissen, Ottmar Ette

Langue
Année de publication
2004
Reliure
(souple),
État du livre
Très bon
Prix
17,39 €

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Titre
ÜberLebenswissen
Langue
Allemand
Publié
2004
Format
souple
Pages
318
ISBN10
3931659607
ISBN13
9783931659608
Séries
Mots clés
Description
Dank faszinierender Verstehensmodelle und beeindruckender Forschungsergebnisse, die mehr und mehr auf Bereiche des Alltagslebens und der Zukunftssicherung durchschlagen, wurden die Biowissenschaften zu den Wissenschaften vom Leben schlechthin proklamiert. Das Rätsel des Lebens schien nun entzifferbar: als rechenbare und letztlich berechenbare Kette, als Code. Doch in den traditionellen Geisteswissenschaften beginnt man zu begreifen, daß der menschliche Körper nicht mehr nur aus motivgeschichtlicher Sicht erforscht und ansonsten als „Natur“ den medizinisch-naturwissenschaftlichen Forschungen überlassen werden kann, sondern daß neue Formen inter- und transdisziplinärer Zusammenarbeit dringend geboten sind. Der Potsdamer Romanist Ottmar Ette befragt und analysiert den Begriff vom Lebenswissen in Wissenschaft und Literatur und in der Form unterschiedlichster Konstrukte und Diskursformationen. Leben und Lust, Körper und Wissen, Spielformen literarischen Schreibens und Schreibformen literaturwissenschaftlichen Spiels sollen bei der Findung und Erfindung neuer Wissensräume in die Konstruktion wissenschaftlicher Objekte eingehen und zugleich deren wissenschaftliche Subjekte verändern. „Eine außergewöhnliche literarische Intelligenz.“ (Hans Ulrich Gumbrecht, NZZ) „Verantwortung, lehrt dieses kluge Buch, schließt hohen Unterhaltungswert nicht aus.“ (Frankfurter Rundschau)