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- 68pages
- 3 heures de lecture
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Ich war zu den Freunden gefahren, um zu verstehen, wieso gerade sie dabei waren, den Weg nach Hause und für immer anzutreten. [...] Seit geraumer Zeit erlebten sie jene Sprache, die sie über all die Jahre ihres Berufslebens musterhaft gesprochen hatten, nur noch als einen Filter für Augen und Ohren, der jeden direkten Zugang zu ihrem täglichen Leben versperre. Sie wüssten nicht, wie sie aus einem derartigen Wahrnehmungskäfig ausbrechen könnten. Ein solcher Lebenszustand sei keinem Menschen zumutbar. Jahrzente schon haben Leno und Rusco ihren Lebensmittelpunkt nicht länger auf der Hochebene ihrer Kindheit. Und doch lässt die alternden Männer die Frage nicht los, was aus ihnen geworden wäre, wenn sie dort geblieben wären, und was aus ihnen wurde, weil sie es nicht taten. Virtuos in behutsamen Bewegungen geht Chiellino in dieser persönlichen Erzählung einem großen Thema seines Schreibens und Wirkens nach: Dem Sein und Schaffen zwischen den Kulturen und ihren Sprachen.
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Schatten im Fluss, Carmine Gino Chiellino
- Langue
- Année de publication
- 2026
- Reliure
- (souple)
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- Titre
- Schatten im Fluss
- Sous-titre
- Studie für eine Landschaft
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Carmine Gino Chiellino
- Éditeur
- Thelem
- Publié
- 2026
- Format
- souple
- Pages
- 68
- ISBN13
- 9783959087667
- Séries
- Mots clés
- Journalisme littéraire
- Description
- Ich war zu den Freunden gefahren, um zu verstehen, wieso gerade sie dabei waren, den Weg nach Hause und für immer anzutreten. [...] Seit geraumer Zeit erlebten sie jene Sprache, die sie über all die Jahre ihres Berufslebens musterhaft gesprochen hatten, nur noch als einen Filter für Augen und Ohren, der jeden direkten Zugang zu ihrem täglichen Leben versperre. Sie wüssten nicht, wie sie aus einem derartigen Wahrnehmungskäfig ausbrechen könnten. Ein solcher Lebenszustand sei keinem Menschen zumutbar. Jahrzente schon haben Leno und Rusco ihren Lebensmittelpunkt nicht länger auf der Hochebene ihrer Kindheit. Und doch lässt die alternden Männer die Frage nicht los, was aus ihnen geworden wäre, wenn sie dort geblieben wären, und was aus ihnen wurde, weil sie es nicht taten. Virtuos in behutsamen Bewegungen geht Chiellino in dieser persönlichen Erzählung einem großen Thema seines Schreibens und Wirkens nach: Dem Sein und Schaffen zwischen den Kulturen und ihren Sprachen.