Bookbot

Das goldene Netzwerk

Die Deutsche Gesellschaft für Goldschmiedekunst in der Zeit des Nationalsozialismus / The Deutsche ... during the national socialist Period

En savoir plus sur le livre

Die vorliegende Studie geht der Frage nach, welche Rolle die „Deutsche Gesellschaft für Goldschmiedekunst" in der Zeit des Nationalsozialismus spielte. Der Impuls zur Aufarbeitung der NS-Geschichte für den heute unter dem Namen „Gesellschaft für Goldschmiedekunst“ geführten Verein kam aus der Weigerung eines international renommierten Goldschmieds im Jahr 2016, die Auszeichnung mit einem Ehrenring anzunehmen unter Hinweis darauf, dass einige der Ehrenringträger während der NS-Zeit enge Beziehungen zur NS-Führungsriege unterhalten haben. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die nur rudimentäre Eigenüberlieferung an historischen Unterlagen, die Fehlannahme des Vereins selbst, eine Neugründung nach dem Zweiten Weltkrieg zu sein, sowie fehlende finanzielle Mittel einerseits und mangelndes wissenschaftliches Interesse andererseits eine professionelle Aufarbeitung der Geschichte des Vereins stets verhindert. Auf diesem Wege gerieten auch wesentliche Informationen des Vereins in Vergessenheit. Nun aber war die „Gesellschaft für Goldschmiedekunst“ aufgefordert, sich ihrer „braunen Vergangenheit“ zu stellen und diese aufzuarbeiten, so dass die Lücken nun wieder geschlossen werden können. Für den Historiker ist die hieraus entstandene Studie ein Fallbeispiel, das die Verknüpfungen von Partikular-, Vereins- und Parteiinteressen in ganz besonderem Maße in Erscheinung treten lässt.

Achat du livre

Das goldene Netzwerk, Michael Bermejo Wenzel

Langue
Année de publication
2019
Reliure
(rigide)
Nous vous informerons par e-mail dès que nous l’aurons retrouvé.

Modes de paiement

Personne n'a encore évalué .Évaluer

Titre
Das goldene Netzwerk
Sous-titre
Die Deutsche Gesellschaft für Goldschmiedekunst in der Zeit des Nationalsozialismus / The Deutsche ... during the national socialist Period
Publié
2019
Format
rigide
Pages
336
ISBN10
3955423611
ISBN13
9783955423612
Séries
Description
Die vorliegende Studie geht der Frage nach, welche Rolle die „Deutsche Gesellschaft für Goldschmiedekunst" in der Zeit des Nationalsozialismus spielte. Der Impuls zur Aufarbeitung der NS-Geschichte für den heute unter dem Namen „Gesellschaft für Goldschmiedekunst“ geführten Verein kam aus der Weigerung eines international renommierten Goldschmieds im Jahr 2016, die Auszeichnung mit einem Ehrenring anzunehmen unter Hinweis darauf, dass einige der Ehrenringträger während der NS-Zeit enge Beziehungen zur NS-Führungsriege unterhalten haben. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die nur rudimentäre Eigenüberlieferung an historischen Unterlagen, die Fehlannahme des Vereins selbst, eine Neugründung nach dem Zweiten Weltkrieg zu sein, sowie fehlende finanzielle Mittel einerseits und mangelndes wissenschaftliches Interesse andererseits eine professionelle Aufarbeitung der Geschichte des Vereins stets verhindert. Auf diesem Wege gerieten auch wesentliche Informationen des Vereins in Vergessenheit. Nun aber war die „Gesellschaft für Goldschmiedekunst“ aufgefordert, sich ihrer „braunen Vergangenheit“ zu stellen und diese aufzuarbeiten, so dass die Lücken nun wieder geschlossen werden können. Für den Historiker ist die hieraus entstandene Studie ein Fallbeispiel, das die Verknüpfungen von Partikular-, Vereins- und Parteiinteressen in ganz besonderem Maße in Erscheinung treten lässt.