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Elektra versus Ödipus

das Drama der Mutter-Tochter-Beziehung

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Halberstadt-Freuds Reflexionen über die Mutter-Tochter-Beziehung füllen eine Leerstelle der klassischen Freudschen Psychoanalyse und beheben das systematisch angelegte »Weiblichkeitsdefizit«. In den Niederlanden wurde das Buch schnell zum Bestseller und erreichte die »Top Ten« der Non-fiction-Literatur. Inspiriert von der griechischen Mythologie, thematisiert die Autorin die Figur der Elektra, die aus Hass gegen ihre Mutter ihren Bruder Orest zum Muttermord anstiftet und ihr Leben der Liebe zu einem Mann entsagt. Während Ödipus für seine Taten büßen muss, trägt Elektra das Trauma einer misslungenen Mutter-Tochter-Beziehung. Halberstadt-Freud sieht in Elektra die Verkörperung der Herausforderungen dieser Beziehung. Sie postuliert, dass Mädchen von Anfang an in einer homosexuellen Bindung zur Mutter leben, während Jungen sich von ihr trennen müssen. Mädchen und Frauen benötigen die Mutter, die ihnen psychisch und anatomisch ähnelt, ihr ganzes Leben lang. Die Herausforderung besteht darin, zwischen der Bedrohung durch den Hass auf die Mutter und der Gefahr der vollkommenen Symbiose zu navigieren. Beide Extreme - Hass und Symbiose - können laut der Autorin pathologische Konsequenzen wie Vaginismus, Frigidität, Masochismus und Depression hervorrufen und die Entwicklung einer stabilen weiblichen Identität behindern.

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Elektra versus Ödipus, Hendrika C. Halberstadt Freud

Langue
Année de publication
2000
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Titre
Elektra versus Ödipus
Sous-titre
das Drama der Mutter-Tochter-Beziehung
Langue
Allemand
Éditeur
Klett-Cotta
Publié
2000
Format
rigide
Pages
253
ISBN10
3608919562
ISBN13
9783608919561
Séries
Description
Halberstadt-Freuds Reflexionen über die Mutter-Tochter-Beziehung füllen eine Leerstelle der klassischen Freudschen Psychoanalyse und beheben das systematisch angelegte »Weiblichkeitsdefizit«. In den Niederlanden wurde das Buch schnell zum Bestseller und erreichte die »Top Ten« der Non-fiction-Literatur. Inspiriert von der griechischen Mythologie, thematisiert die Autorin die Figur der Elektra, die aus Hass gegen ihre Mutter ihren Bruder Orest zum Muttermord anstiftet und ihr Leben der Liebe zu einem Mann entsagt. Während Ödipus für seine Taten büßen muss, trägt Elektra das Trauma einer misslungenen Mutter-Tochter-Beziehung. Halberstadt-Freud sieht in Elektra die Verkörperung der Herausforderungen dieser Beziehung. Sie postuliert, dass Mädchen von Anfang an in einer homosexuellen Bindung zur Mutter leben, während Jungen sich von ihr trennen müssen. Mädchen und Frauen benötigen die Mutter, die ihnen psychisch und anatomisch ähnelt, ihr ganzes Leben lang. Die Herausforderung besteht darin, zwischen der Bedrohung durch den Hass auf die Mutter und der Gefahr der vollkommenen Symbiose zu navigieren. Beide Extreme - Hass und Symbiose - können laut der Autorin pathologische Konsequenzen wie Vaginismus, Frigidität, Masochismus und Depression hervorrufen und die Entwicklung einer stabilen weiblichen Identität behindern.