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Nietzsche

Leben und Denken im Bann des Christentums

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  • 250pages
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Gott ist tot! Und wir haben ihn getötet! Dieser berühmte Ausspruch von Nietzsche verleitet dazu, ihn als radikalen Atheisten zu sehen. Christiane Tietz zeigt jedoch, wie sehr der Pfarrerssohn, der ursprünglich Pfarrer werden wollte, der Theologie verbunden blieb. Jesus betrachtete er als „freien Geist“, und seine Idee der „ewigen Wiederkehr des Gleichen“ spiegelt den Gedanken wider, dass der Welt ein göttlicher Plan zugrunde liegt. Die biblische Sprache in „Zarathustra“ verdeutlicht, dass es an der Zeit ist, den philosophischen Prediger im theologischen Kontext neu zu betrachten. Nietzsche kritisierte christliche Sünden- und Moralvorstellungen, übertraf jedoch die Nächstenliebe mit der Idee der „Fernsten-Liebe“ und reflektierte intensiv über das Kreuztragen, indem er seine letzten Zettel mit „Der Gekreuzigte“ signierte. Tietz beschreibt eindrucksvoll, wie Nietzsche in einem evangelischen Pfarrhaus, durch eine pietistische Mutter, im Internat Schulpforta und während eines kurzen Theologiestudiums protestantisch geprägt wurde, bevor er Altphilologie studierte, Schopenhauer und Wagner bewunderte und die Theologie philosophisch umformte. Sie verfolgt die theologischen Strömungen seiner Zeit und zeigt, wie sich sein Denken und seine Sprache im Einfluss des Christentums entwickelten. Eine faszinierende Spurensuche nach Nietzsches unbekanntem, aber lebendigem Gott.

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Nietzsche, Christiane Tietz

Langue
Année de publication
2025
Reliure
(rigide)
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Titre
Nietzsche
Sous-titre
Leben und Denken im Bann des Christentums
Langue
Allemand
Éditeur
Beck
Publié
2025
Format
rigide
Pages
250
ISBN10
3406828957
ISBN13
9783406828959
Séries
Description
Gott ist tot! Und wir haben ihn getötet! Dieser berühmte Ausspruch von Nietzsche verleitet dazu, ihn als radikalen Atheisten zu sehen. Christiane Tietz zeigt jedoch, wie sehr der Pfarrerssohn, der ursprünglich Pfarrer werden wollte, der Theologie verbunden blieb. Jesus betrachtete er als „freien Geist“, und seine Idee der „ewigen Wiederkehr des Gleichen“ spiegelt den Gedanken wider, dass der Welt ein göttlicher Plan zugrunde liegt. Die biblische Sprache in „Zarathustra“ verdeutlicht, dass es an der Zeit ist, den philosophischen Prediger im theologischen Kontext neu zu betrachten. Nietzsche kritisierte christliche Sünden- und Moralvorstellungen, übertraf jedoch die Nächstenliebe mit der Idee der „Fernsten-Liebe“ und reflektierte intensiv über das Kreuztragen, indem er seine letzten Zettel mit „Der Gekreuzigte“ signierte. Tietz beschreibt eindrucksvoll, wie Nietzsche in einem evangelischen Pfarrhaus, durch eine pietistische Mutter, im Internat Schulpforta und während eines kurzen Theologiestudiums protestantisch geprägt wurde, bevor er Altphilologie studierte, Schopenhauer und Wagner bewunderte und die Theologie philosophisch umformte. Sie verfolgt die theologischen Strömungen seiner Zeit und zeigt, wie sich sein Denken und seine Sprache im Einfluss des Christentums entwickelten. Eine faszinierende Spurensuche nach Nietzsches unbekanntem, aber lebendigem Gott.