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Die ersten Aufstiege der Heißluft- und Wasserstoffballone 1783 in Frankreich lösten in Europa eine Ballomanie aus. Diese Begeisterung für den Traum vom Fliegen prägte die Fantasie von Schriftsteller*innen aus verschiedenen Sprachräumen und wurde zu einem fruchtbaren Thema literarischen Schaffens. Gleichzeitig standen die Autor*innen vor der Herausforderung, die technischen Funktionsweisen und die Praxis der Aerostatik als literarischen Gegenstand zu behandeln. Sie mussten eine Darstellung des Nicht-Dargestellten leisten. Aleksandra Brandt untersucht die Literatur- und Wissenschaftsgeschichte und beleuchtet die Beziehungen zwischen Naturforschung, Technik sowie Literatur und Kultur. Ihre komparatistische Methode analysiert den Wissenstransfer im deutsch- und polnischsprachigen Raum. Dabei nutzt sie auch schwer zugängliche wissenschaftliche, publizistische und literarische Texte zur Ballonfahrt des späten 18. Jahrhunderts. Die Studie liefert neue Erkenntnisse zu zeitgenössischen Diskursen über Geschlechterverhältnisse, soziale Ungleichheiten und den Gegensatz zwischen Orient und Okzident in beiden Sprachräumen.
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Die Darstellung Des Nicht-Dargestellten, Aleksandra Katarzyna Brandt
- Langue
- Année de publication
- 2020
- Reliure
- (souple)
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- Titre
- Die Darstellung Des Nicht-Dargestellten
- Sous-titre
- Die Aerostatische Wissenspoetik Um 1800 Im Deutsch- Und Polnischsprachigen Raum (Opera Slavica)
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Aleksandra Katarzyna Brandt
- Éditeur
- Harrassowitz
- Publié
- 2020
- Format
- souple
- Pages
- 276
- ISBN10
- 3447114541
- ISBN13
- 9783447114547
- Séries
- Mots clés
- Thème historique, Littérature allemande, Science, Allemagne, Critique littéraire, Pologne, Histoire des sciences, Histoire littéraire, Germanistique, Histoire de l'aviation, Slavistique
- Description
- Die ersten Aufstiege der Heißluft- und Wasserstoffballone 1783 in Frankreich lösten in Europa eine Ballomanie aus. Diese Begeisterung für den Traum vom Fliegen prägte die Fantasie von Schriftsteller*innen aus verschiedenen Sprachräumen und wurde zu einem fruchtbaren Thema literarischen Schaffens. Gleichzeitig standen die Autor*innen vor der Herausforderung, die technischen Funktionsweisen und die Praxis der Aerostatik als literarischen Gegenstand zu behandeln. Sie mussten eine Darstellung des Nicht-Dargestellten leisten. Aleksandra Brandt untersucht die Literatur- und Wissenschaftsgeschichte und beleuchtet die Beziehungen zwischen Naturforschung, Technik sowie Literatur und Kultur. Ihre komparatistische Methode analysiert den Wissenstransfer im deutsch- und polnischsprachigen Raum. Dabei nutzt sie auch schwer zugängliche wissenschaftliche, publizistische und literarische Texte zur Ballonfahrt des späten 18. Jahrhunderts. Die Studie liefert neue Erkenntnisse zu zeitgenössischen Diskursen über Geschlechterverhältnisse, soziale Ungleichheiten und den Gegensatz zwischen Orient und Okzident in beiden Sprachräumen.