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Scène

Neue französische Theaterstücke

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Was haben Spiderman und Hollywood mit unseren Lebensentwürfen zu tun? Warum arbeiten wir uns, auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, oft an den Bildern der Kulturindustrie ab? Die Figuren in den vorliegenden Theatertexten von Scene 11 sind Fremde sich selbst und ihrer Mitwelt gegenüber. Konfrontiert mit vorgefertigten Lebensentwürfen und klischierten Rollenmustern sprechen sie eine Sprache, die sich am Rhythmus der Popmusik und am Slam, an den Automatismen von Mediendiskursen und Fernsehrepliken geschult hat. Ein hemmungsloses Spiel mit Versatzstücken, das auf komische-erschreckende Weise real klingt: Ob in der Ironisierung der sich allseits verzehrenden, sich gegenseitig auffressenden Generation der lebens- und gefühlshungrigen Konsumjünger, in der Zuspitzung gesellschaftlicher Normen zu Farce oder den Machts- und Ohnmachtsspielen einer Arbeitsgesellschaft im Umbruch. Dass sie sich dabei durch einen manifesten Sprach- und Formwillen radikal unterscheiden, öffnet den Blick auf das weite Feld französischsprachiger Dramatik heute.

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Scène, Barbara Engelhardt

Langue
Année de publication
2008
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Titre
Scène
Sous-titre
Neue französische Theaterstücke
Langue
Allemand
Format
souple
Pages
287
ISBN10
3940737143
ISBN13
9783940737144
Séries
Description
Was haben Spiderman und Hollywood mit unseren Lebensentwürfen zu tun? Warum arbeiten wir uns, auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, oft an den Bildern der Kulturindustrie ab? Die Figuren in den vorliegenden Theatertexten von Scene 11 sind Fremde sich selbst und ihrer Mitwelt gegenüber. Konfrontiert mit vorgefertigten Lebensentwürfen und klischierten Rollenmustern sprechen sie eine Sprache, die sich am Rhythmus der Popmusik und am Slam, an den Automatismen von Mediendiskursen und Fernsehrepliken geschult hat. Ein hemmungsloses Spiel mit Versatzstücken, das auf komische-erschreckende Weise real klingt: Ob in der Ironisierung der sich allseits verzehrenden, sich gegenseitig auffressenden Generation der lebens- und gefühlshungrigen Konsumjünger, in der Zuspitzung gesellschaftlicher Normen zu Farce oder den Machts- und Ohnmachtsspielen einer Arbeitsgesellschaft im Umbruch. Dass sie sich dabei durch einen manifesten Sprach- und Formwillen radikal unterscheiden, öffnet den Blick auf das weite Feld französischsprachiger Dramatik heute.