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Broken World

Roman

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Der computer- und spielsüchtige Ich-Erzähler, vielleicht Mitte zwanzig, verfasst einen Wegweiser für ein fiktives Online-Spiel, den er als Blog ins Netz stellt. Die Mission ist klar: das Spiel muss glücklich zu Ende gebracht werden, doch der Weg dorthin scheint unmöglich, denn die Spiel-Welt ist detailreich, überdimensioniert und komplex. Das Spiel ist im eigentlichen Sinne unspielbar, und sein Vorhaben ist ein heroisches Unterfangen. Im Kontrast dazu steht die Unfähigkeit des Helden, seine banale Existenz zu meistern. Sein Job als Aushilfsbäcker ist gefährdet, die Freundin packt ihre Sachen, und ein depressiver Freund verschwindet. Das echte Leben drängt sich immer mehr in die Erzählung und wird zunehmend störend. Der Bewusstseinsstrom des Erzählers fließt ins Schreiben, und der Spiele-Blog verwandelt sich in ein Tagebuch. Technische Unzulänglichkeiten wie Hardware-Ausfälle und blockierte Tastaturen bremsen den Fortgang, während der Leser sich wünscht, länger im immer phantastischeren Spiel zu verweilen. In kurzen, rasch vorantreibenden Kapiteln zieht der Autor die Leser in die Geschichte und lässt sie am Schicksal eines normalen Losers teilhaben. Der Roman ist tragikomisch, spannend und witzig – sprachlich innovativ und anspruchsvoll. Etchells verwandelt den Jargon der Netzcommunity kreativ und symptomatisch für eine brüchige Welt. Ein intelligenter, aktueller Roman über die Verwechslung von Virtualität und Realität.

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Broken World, Tim Etchells

Langue
Année de publication
2010
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Titre
Broken World
Sous-titre
Roman
Langue
Allemand
Éditeur
Diaphanes
Publié
2010
Format
rigide
Pages
384
ISBN10
3037340991
ISBN13
9783037340998
Séries
Description
Der computer- und spielsüchtige Ich-Erzähler, vielleicht Mitte zwanzig, verfasst einen Wegweiser für ein fiktives Online-Spiel, den er als Blog ins Netz stellt. Die Mission ist klar: das Spiel muss glücklich zu Ende gebracht werden, doch der Weg dorthin scheint unmöglich, denn die Spiel-Welt ist detailreich, überdimensioniert und komplex. Das Spiel ist im eigentlichen Sinne unspielbar, und sein Vorhaben ist ein heroisches Unterfangen. Im Kontrast dazu steht die Unfähigkeit des Helden, seine banale Existenz zu meistern. Sein Job als Aushilfsbäcker ist gefährdet, die Freundin packt ihre Sachen, und ein depressiver Freund verschwindet. Das echte Leben drängt sich immer mehr in die Erzählung und wird zunehmend störend. Der Bewusstseinsstrom des Erzählers fließt ins Schreiben, und der Spiele-Blog verwandelt sich in ein Tagebuch. Technische Unzulänglichkeiten wie Hardware-Ausfälle und blockierte Tastaturen bremsen den Fortgang, während der Leser sich wünscht, länger im immer phantastischeren Spiel zu verweilen. In kurzen, rasch vorantreibenden Kapiteln zieht der Autor die Leser in die Geschichte und lässt sie am Schicksal eines normalen Losers teilhaben. Der Roman ist tragikomisch, spannend und witzig – sprachlich innovativ und anspruchsvoll. Etchells verwandelt den Jargon der Netzcommunity kreativ und symptomatisch für eine brüchige Welt. Ein intelligenter, aktueller Roman über die Verwechslung von Virtualität und Realität.