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Das Relief der Farbe

pastose Malerei in der französischen Kunstkritik 1850-1890

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Mit der Thematisierung des Farbauftrags eröffnet dieses Buch einen Blick auf die für die Entwicklung der modernen Kunst so wichtige französische Malerei der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Es zeigt, dass in dem Maße, in dem immer mehr Künstler in Ablehnung ›akademischer‹ Glattmalerei pastose Maltechniken erprobten, das Relief der Farbe zum Gegenstand eines regen und erfreulich kontroversen kunstkritischen Diskurses wurde. Anhand einer eingehenden Untersuchung dieses Diskurses einerseits und einer Bildbetrachtung ausgewählter Werke andererseits werden die verschiedenen Bedeutungsvalenzen pastoser Malerei freigelegt. Das reiche Material erlaubt es, die kunstkritische Diskussion zu Fragen des Farbauftrags facettenreich nachzuzeichnen. Dabei gelingt es dem Autor aufzuzeigen, dass der Einsatz bestimmter Maltechniken nicht als bloß formale Entscheidung galt, sondern mit philosophischen, sozialen, nationalen, geschlechtsspezifischen und medientheoretischen Bedeutungen aufgeladen war. Zugleich wird auch der Zusammenhang zwischen dem Bedeutungszuwachs der Farbe als Material und dem Konkurrenzdruck, dem die Malerei durch das Aufkommen der Fotografie ausgesetzt war, ausführlich erörtert.

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Das Relief der Farbe, Matthias Krüger

Langue
Année de publication
2007
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Titre
Das Relief der Farbe
Sous-titre
pastose Malerei in der französischen Kunstkritik 1850-1890
Langue
Allemand
Publié
2007
Format
souple
Pages
400
ISBN10
3422066365
ISBN13
9783422066366
Séries
Description
Mit der Thematisierung des Farbauftrags eröffnet dieses Buch einen Blick auf die für die Entwicklung der modernen Kunst so wichtige französische Malerei der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Es zeigt, dass in dem Maße, in dem immer mehr Künstler in Ablehnung ›akademischer‹ Glattmalerei pastose Maltechniken erprobten, das Relief der Farbe zum Gegenstand eines regen und erfreulich kontroversen kunstkritischen Diskurses wurde. Anhand einer eingehenden Untersuchung dieses Diskurses einerseits und einer Bildbetrachtung ausgewählter Werke andererseits werden die verschiedenen Bedeutungsvalenzen pastoser Malerei freigelegt. Das reiche Material erlaubt es, die kunstkritische Diskussion zu Fragen des Farbauftrags facettenreich nachzuzeichnen. Dabei gelingt es dem Autor aufzuzeigen, dass der Einsatz bestimmter Maltechniken nicht als bloß formale Entscheidung galt, sondern mit philosophischen, sozialen, nationalen, geschlechtsspezifischen und medientheoretischen Bedeutungen aufgeladen war. Zugleich wird auch der Zusammenhang zwischen dem Bedeutungszuwachs der Farbe als Material und dem Konkurrenzdruck, dem die Malerei durch das Aufkommen der Fotografie ausgesetzt war, ausführlich erörtert.