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WUT

Frauen und Film 74

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Die Ausgabe 74 von "Frauen und Film" widmet sich dem politisch wertvollen A­spekt der Wut und interessiert sich für das Umschlagen dieser Erfahrung in Kraft, Energie und Widerstand. Was bedeutet Wut in Film und Theorie? Welche ästhetischen Indikatoren gibt es für Wut? Wohin treibt uns die Wut und in welche historische Traditionen reiht sie sich ein? Lässt sie sich kanalisieren oder sollte man sich doch besser von ihr abwenden? Feminismus ist eine Wutbewegung. Schon 1977 formulierte Gertrud Koch in einer frühen Ausgabe von Frauen und Film, dass "die schönste wut nichts nützt, wenn sie sprachlos bleibt und sich nicht ausdrücken kann". So ist Wut auch nicht das ganz andere von akademischen Texten, sondern eine Antriebskraft im Hintergrund, wie bei Laura Mulveys Essay "Visual Pleasure", der aus Polemik – einem Gefühl der Wut – heraus entstanden ist, wie viele andere Texte, die uns bewegen. In dieser Ausgabe von "Frauen und Film" ist die Verwandlung von Wut in Sprache und Text, wie sie einst bell hooks und anderen gelang, erneut ein Anliegen. Die Beiträgerinnen speisen und nähren ihre Wut, akademisch, persönlich, essayistisch, postkolonial, partikular, dialogisch und theoretisch – geschichtsbewusst und gegenwartsbewegt.

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WUT, Caroline Schöbi

Langue
Année de publication
2026
Reliure
(souple)
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Titre
WUT
Sous-titre
Frauen und Film 74
Langue
Allemand
Éditeur
AvivA
Publié
2026
Format
souple
Pages
200
ISBN13
9783949302398
Séries
Description
Die Ausgabe 74 von "Frauen und Film" widmet sich dem politisch wertvollen A­spekt der Wut und interessiert sich für das Umschlagen dieser Erfahrung in Kraft, Energie und Widerstand. Was bedeutet Wut in Film und Theorie? Welche ästhetischen Indikatoren gibt es für Wut? Wohin treibt uns die Wut und in welche historische Traditionen reiht sie sich ein? Lässt sie sich kanalisieren oder sollte man sich doch besser von ihr abwenden? Feminismus ist eine Wutbewegung. Schon 1977 formulierte Gertrud Koch in einer frühen Ausgabe von Frauen und Film, dass "die schönste wut nichts nützt, wenn sie sprachlos bleibt und sich nicht ausdrücken kann". So ist Wut auch nicht das ganz andere von akademischen Texten, sondern eine Antriebskraft im Hintergrund, wie bei Laura Mulveys Essay "Visual Pleasure", der aus Polemik – einem Gefühl der Wut – heraus entstanden ist, wie viele andere Texte, die uns bewegen. In dieser Ausgabe von "Frauen und Film" ist die Verwandlung von Wut in Sprache und Text, wie sie einst bell hooks und anderen gelang, erneut ein Anliegen. Die Beiträgerinnen speisen und nähren ihre Wut, akademisch, persönlich, essayistisch, postkolonial, partikular, dialogisch und theoretisch – geschichtsbewusst und gegenwartsbewegt.