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- 260pages
- 10 heures de lecture
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Stellen Sie sich eine Religion vor, die nicht nur Trost spendet, sondern radikal Gewalt überwindet. René Girards Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz ist keine gewöhnliche Theologie ‒ es ist eine provokative Apologie des Christentums als einzigartige Kraft, die das Böse nicht nur benennt, sondern systematisch herausfordert und transformiert. Der weltweit einflussreiche Kulturphilosoph René Girard entfaltet darin seine Anthropologie der Gewalt: Durch Mimesis – das Nachahmen von Begehren – stiften wir Rivalitäten, die unweigerlich eskalieren. Im Zentrum dieser Theorie steht Satan als Metapher für die gewalttätige Dynamik, die Gesellschaften zerstört, wenn keiner Verantwortung trägt. Das Christentum, so Girard, ist nicht Mythos, sondern ermöglicht einen Kurswechsel – die Evangelien fordern uns auf, den Mechanismus des Opfers zu durchbrechen, statt ihn zu wiederholen. René Girard bietet keine einfache Verteidigung des Glaubens, sondern eine Herausforderung: Glaubst du an eine Religion, die Gewalt perpetuiert – oder an eine, die sie überwindet? Sein tiefgründiger Blick auf Mythen, Bibeltexte und Alltag enthüllt, dass das Kreuz nicht nur Symbol ist, sondern Wendepunkt: Hier wird das Opfer entmachtet, die Schuld neu verteilt und Satan zu dem, was er im Bestreben ist – das Böse, das wir in uns tragen.
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Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz, René Girard
- Langue
- Année de publication
- 2026
- Reliure
- (rigide)
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- Titre
- Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz
- Sous-titre
- Eine kritische Apologie des Christentums
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- René Girard
- Éditeur
- Matthes & Seitz Berlin
- Publié
- 2026
- Format
- rigide
- Pages
- 260
- ISBN13
- 9783751865166
- Séries
- Mots clés
- Esotérisme & Religion, Thèmes religieux, Thématique philosophique, Religion, Thèmes chrétiens, Journalisme littéraire, Christianisme
- Description
- Stellen Sie sich eine Religion vor, die nicht nur Trost spendet, sondern radikal Gewalt überwindet. René Girards Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz ist keine gewöhnliche Theologie ‒ es ist eine provokative Apologie des Christentums als einzigartige Kraft, die das Böse nicht nur benennt, sondern systematisch herausfordert und transformiert. Der weltweit einflussreiche Kulturphilosoph René Girard entfaltet darin seine Anthropologie der Gewalt: Durch Mimesis – das Nachahmen von Begehren – stiften wir Rivalitäten, die unweigerlich eskalieren. Im Zentrum dieser Theorie steht Satan als Metapher für die gewalttätige Dynamik, die Gesellschaften zerstört, wenn keiner Verantwortung trägt. Das Christentum, so Girard, ist nicht Mythos, sondern ermöglicht einen Kurswechsel – die Evangelien fordern uns auf, den Mechanismus des Opfers zu durchbrechen, statt ihn zu wiederholen. René Girard bietet keine einfache Verteidigung des Glaubens, sondern eine Herausforderung: Glaubst du an eine Religion, die Gewalt perpetuiert – oder an eine, die sie überwindet? Sein tiefgründiger Blick auf Mythen, Bibeltexte und Alltag enthüllt, dass das Kreuz nicht nur Symbol ist, sondern Wendepunkt: Hier wird das Opfer entmachtet, die Schuld neu verteilt und Satan zu dem, was er im Bestreben ist – das Böse, das wir in uns tragen.