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Das Ende des Lesens

Über die allmähliche Zerstörung des Denkens, der Demokratie und der Gesellschaft, wie wir sie kennen

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Weltweit geht die Zahl der Lesenden zurück, die Lese- und Schreibfähigkeit stagniert oder sinkt. Gleichzeitig haben digitale Unterhaltungstechnologien unsere Freizeit kolonisiert. In ›Das Ende des Lesens‹ beschreibt James Marriott diesen Wandel hin zu einem postliterarischen Zeitalter. Zum ersten Mal seit dem Zusammenbruch des weströmischen Reiches beginnt die »goldene Kette des Wissens«, die Leser über Jahrhunderte miteinander verband, wieder zu reißen. Die Reading Revolution des 18. Jahrhunderts machte die Aufklärung, Wissenschaft und Demokratie erst möglich, denn Lesen erzwingt lineares, strukturiertes, argumentatives Denken. Mit seinem Rückgang verändern sich auch Debatten: Sie werden emotionaler, fragmentierter und anfälliger für Vereinfachungen. Die Folgen dieser Entwicklung für Öffentlichkeit und Politik sieht James Marriott in einer schleichenden Erosion politischer Mündigkeit. Er zeichnet das Bild einer Gesellschaft, in der der Verlust der Lesekultur eng mit Polarisierung, wachsender Anfälligkeit für Populismus und einem Wandel demokratischer Gesellschaften verbunden ist.

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Das Ende des Lesens, James Marriott

Langue
Année de publication
2026
Reliure
(rigide)
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Titre
Das Ende des Lesens
Sous-titre
Über die allmähliche Zerstörung des Denkens, der Demokratie und der Gesellschaft, wie wir sie kennen
Langue
Allemand
Publié
2026
Format
rigide
Pages
144
ISBN13
9783755801054
Séries
Description
Weltweit geht die Zahl der Lesenden zurück, die Lese- und Schreibfähigkeit stagniert oder sinkt. Gleichzeitig haben digitale Unterhaltungstechnologien unsere Freizeit kolonisiert. In ›Das Ende des Lesens‹ beschreibt James Marriott diesen Wandel hin zu einem postliterarischen Zeitalter. Zum ersten Mal seit dem Zusammenbruch des weströmischen Reiches beginnt die »goldene Kette des Wissens«, die Leser über Jahrhunderte miteinander verband, wieder zu reißen. Die Reading Revolution des 18. Jahrhunderts machte die Aufklärung, Wissenschaft und Demokratie erst möglich, denn Lesen erzwingt lineares, strukturiertes, argumentatives Denken. Mit seinem Rückgang verändern sich auch Debatten: Sie werden emotionaler, fragmentierter und anfälliger für Vereinfachungen. Die Folgen dieser Entwicklung für Öffentlichkeit und Politik sieht James Marriott in einer schleichenden Erosion politischer Mündigkeit. Er zeichnet das Bild einer Gesellschaft, in der der Verlust der Lesekultur eng mit Polarisierung, wachsender Anfälligkeit für Populismus und einem Wandel demokratischer Gesellschaften verbunden ist.