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Hannah von Bredow

Bismarcks furchtlose Enkelin gegen Hitler

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Otto von Bismarcks Enkelin Hannah von Bredow (1893–1971) hatte beste Kontakte zur Führungsriege des NS-Regimes: Sie war bekannt mit Hitler, Göring und Co. Und doch kämpfte sie unbeirrbar gegen die nationalsozialistische Diktatur – überwacht von der Gestapo und geschützt durch den Namen ihres Großvaters. Millionen Deutsche jubelten Hitler zu und begeisterten sich für den Nationalsozialismus. Auch im Adel fand Hitler viele bereitwillige Helfer. Doch Hannah von Bredow, geborene Gräfin von Bismarck-Schönhausen, war eine überzeugte Gegnerin der Nationalsozialisten. Über ihre Brüder Gottfried und Otto, beide linientreu bis in die 1940er-Jahre, hatte sie Kontakt zur NS-Führungsriege. Doch sie bewahrte sich ihre geistige Unabhängigkeit und zweifelte keinen Moment daran, dass das »Ekel Hitler« einen Unrechtsstaat errichtete. Schon 1930 schrieb sie: »Wenn er Diktator wird, wird Deutschland ein Irrenhaus.«Hannah von Bredow war aktiv im Widerstand, als Mitglied der Bekennenden Kirche, Freundin der Attentäter vom 20. Juli und Helferin von Verfolgten. Sie schrieb tausende Tagebucheinträge und »unerhörte Briefen, die jeder Beschreibung spotten«, wie die Gestapo protokollierte. Erstmals widmet sich Reiner Möckelmann dem bisher unveröffentlichten Nachlass und porträtiert diese außergewöhnliche Frau.

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Hannah von Bredow, Reiner Möckelmann

Langue
Année de publication
2026
Reliure
(rigide)
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Titre
Hannah von Bredow
Sous-titre
Bismarcks furchtlose Enkelin gegen Hitler
Langue
Allemand
Publié
2026
Format
rigide
Pages
272
ISBN13
9783912230536
Séries
Description
Otto von Bismarcks Enkelin Hannah von Bredow (1893–1971) hatte beste Kontakte zur Führungsriege des NS-Regimes: Sie war bekannt mit Hitler, Göring und Co. Und doch kämpfte sie unbeirrbar gegen die nationalsozialistische Diktatur – überwacht von der Gestapo und geschützt durch den Namen ihres Großvaters. Millionen Deutsche jubelten Hitler zu und begeisterten sich für den Nationalsozialismus. Auch im Adel fand Hitler viele bereitwillige Helfer. Doch Hannah von Bredow, geborene Gräfin von Bismarck-Schönhausen, war eine überzeugte Gegnerin der Nationalsozialisten. Über ihre Brüder Gottfried und Otto, beide linientreu bis in die 1940er-Jahre, hatte sie Kontakt zur NS-Führungsriege. Doch sie bewahrte sich ihre geistige Unabhängigkeit und zweifelte keinen Moment daran, dass das »Ekel Hitler« einen Unrechtsstaat errichtete. Schon 1930 schrieb sie: »Wenn er Diktator wird, wird Deutschland ein Irrenhaus.«Hannah von Bredow war aktiv im Widerstand, als Mitglied der Bekennenden Kirche, Freundin der Attentäter vom 20. Juli und Helferin von Verfolgten. Sie schrieb tausende Tagebucheinträge und »unerhörte Briefen, die jeder Beschreibung spotten«, wie die Gestapo protokollierte. Erstmals widmet sich Reiner Möckelmann dem bisher unveröffentlichten Nachlass und porträtiert diese außergewöhnliche Frau.