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Kulturkapitalistische Ausbeuter

Gangsta-Rapper als Unternehmer der Popkulturindustrie. Kritische Analysen zu einem umstrittenen Musikgenre im Spannungsfeld migrantischer Identität, kriminalitätsaffiner Gegenkultur und profitablem Kommerz

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  • 268pages
  • 10 heures de lecture

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Der Autor unternimmt eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme des Gangsta-Rap, seiner sozial-emanzipatorischen und kulturell-identitären Hintergründe, seiner kriminalitätsaffinen Bezüge sowie seiner profitorientierten Umsetzung auf dem popkulturellen Markt. Mit der prozessualen Herleitung des Gangsta-Rap als Kulturkapital und einer ökonomisch-wettbewerbsbezogenen Sicht dieses Marktes, die provokativen Publikumspräferenzen ausschlaggebende Bedeutung einräumt, betritt die Analyse Neuland. Dabei ist sie dem Genre gegenüber kritisch ausgerichtet. Dies unterscheidet sie von anderen Untersuchungen, in denen eine ideologisch romantisierende Einstellung gegenüber den emanzipatorischen und identitär-migrantischen Wurzeln des Genres vorherrscht und der kommerziellen Verwertung durch die Rapper nur eine plakativ-abwertende Beachtung geschenkt wird.

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Kulturkapitalistische Ausbeuter, Heinz Renn

Langue
Année de publication
2024
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Titre
Kulturkapitalistische Ausbeuter
Sous-titre
Gangsta-Rapper als Unternehmer der Popkulturindustrie. Kritische Analysen zu einem umstrittenen Musikgenre im Spannungsfeld migrantischer Identität, kriminalitätsaffiner Gegenkultur und profitablem Kommerz
Langue
Allemand
Auteurs
Heinz Renn
Éditeur
LIT Verlag
Publié
2024
Pages
268
ISBN10
3643154755
ISBN13
9783643154750
Séries
Description
Der Autor unternimmt eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme des Gangsta-Rap, seiner sozial-emanzipatorischen und kulturell-identitären Hintergründe, seiner kriminalitätsaffinen Bezüge sowie seiner profitorientierten Umsetzung auf dem popkulturellen Markt. Mit der prozessualen Herleitung des Gangsta-Rap als Kulturkapital und einer ökonomisch-wettbewerbsbezogenen Sicht dieses Marktes, die provokativen Publikumspräferenzen ausschlaggebende Bedeutung einräumt, betritt die Analyse Neuland. Dabei ist sie dem Genre gegenüber kritisch ausgerichtet. Dies unterscheidet sie von anderen Untersuchungen, in denen eine ideologisch romantisierende Einstellung gegenüber den emanzipatorischen und identitär-migrantischen Wurzeln des Genres vorherrscht und der kommerziellen Verwertung durch die Rapper nur eine plakativ-abwertende Beachtung geschenkt wird.