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Wie soll ich wissen, wer ich war?

Kindheit und Kommune Friedrichshof

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Von der emotional unzugänglichen Mutter in die Verbindlichkeit einer elitären Gemeinschaft. Von der Gewalt des eigenen Vaters in die Abhängigkeit vom „alle Frauen besitzenden Urvater“. Aus der katholischen Scham in eine trügerische „freie Sexualität“. Aus dem demütigenden Arbeitermilieu in den auserwählten Kreis der Aktionsanalytischen Organisation. Von Brunau nach Friedrichshof. „Wie soll ich wissen, wer ich war?“ Herbert Stumpfl stellt sich der Aufgabe des Erinnerns und des Nachdenkens. Als Revoltierender gegen eine verkappte „Kleinfamiliengesellschaft“ war er Muehl-Kommunarde der ersten Stunde. Als „philosophisch inspirierter Literat“ unterzieht er die Zeit von den ersten gemeinsamen Aktionen bis zum letzten Besuch kurz vor dem Tod des „Meisters“ einer strukturellen, und dabei persönlichen Analyse. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität bringt nicht nur die maskulin-autoritäre Prägung einer Bevölkerung zutage, die sich ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit entzieht, sondern zeigt auch auf, wie diese das langjährige Bestehen der Muehl-Kommune befördert hat.

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Wie soll ich wissen, wer ich war?, Herbert Stumpfl

Langue
Année de publication
2023
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Titre
Wie soll ich wissen, wer ich war?
Sous-titre
Kindheit und Kommune Friedrichshof
Langue
Allemand
Éditeur
Ritter
Publié
2023
Pages
152
ISBN10
3854156588
ISBN13
9783854156581
Séries
Description
Von der emotional unzugänglichen Mutter in die Verbindlichkeit einer elitären Gemeinschaft. Von der Gewalt des eigenen Vaters in die Abhängigkeit vom „alle Frauen besitzenden Urvater“. Aus der katholischen Scham in eine trügerische „freie Sexualität“. Aus dem demütigenden Arbeitermilieu in den auserwählten Kreis der Aktionsanalytischen Organisation. Von Brunau nach Friedrichshof. „Wie soll ich wissen, wer ich war?“ Herbert Stumpfl stellt sich der Aufgabe des Erinnerns und des Nachdenkens. Als Revoltierender gegen eine verkappte „Kleinfamiliengesellschaft“ war er Muehl-Kommunarde der ersten Stunde. Als „philosophisch inspirierter Literat“ unterzieht er die Zeit von den ersten gemeinsamen Aktionen bis zum letzten Besuch kurz vor dem Tod des „Meisters“ einer strukturellen, und dabei persönlichen Analyse. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität bringt nicht nur die maskulin-autoritäre Prägung einer Bevölkerung zutage, die sich ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit entzieht, sondern zeigt auch auf, wie diese das langjährige Bestehen der Muehl-Kommune befördert hat.