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Medea - Poetin der Grausamkeit

Über Luigi Cherubinis Oper Médée

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Eine unvorhergesehene Veränderung des Theaters führte dazu, dass Cherubinis Oper Médée nicht als durchkomponierte tragédie lyrique veröffentlicht wurde, wie ursprünglich beabsichtigt, sondern als opéra comique mit gesprochenen Dialogen. Diese Version der Uraufführung vom 13. März 1797, die im 19. Jahrhundert durch Franz Lachners Bearbeitung verzerrt und ersetzt wurde, konnte 2006 rekonstruiert werden. In der kritischen Ausgabe von Heiko Cullmann hat dieses entscheidende Werk an einem Wendepunkt der Epochen mittlerweile seinen Weg ins Repertoire gefunden. Die ursprüngliche Form des Werkes offenbart eine spektakuläre Struktur. Die Konfrontation von Musik und gesprochener Sprache scheint semantisch aufgeladen zu sein. Luigi Cherubini erscheint laut Médée. Poetin der Grausamkeit als revolutionärer, modern inspirierter Opernkomponist. Günter Neds Studie kann auch als Beitrag zur Grausamkeit als ästhetische Kategorie gesehen werden.

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Medea - Poetin der Grausamkeit, Günter Ned

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2017
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Titre
Medea - Poetin der Grausamkeit
Sous-titre
Über Luigi Cherubinis Oper Médée
Langue
Allemand
Publié
2017
Format
souple
Pages
118
ISBN10
3793141993
ISBN13
9783793141990
Séries
Description
Eine unvorhergesehene Veränderung des Theaters führte dazu, dass Cherubinis Oper Médée nicht als durchkomponierte tragédie lyrique veröffentlicht wurde, wie ursprünglich beabsichtigt, sondern als opéra comique mit gesprochenen Dialogen. Diese Version der Uraufführung vom 13. März 1797, die im 19. Jahrhundert durch Franz Lachners Bearbeitung verzerrt und ersetzt wurde, konnte 2006 rekonstruiert werden. In der kritischen Ausgabe von Heiko Cullmann hat dieses entscheidende Werk an einem Wendepunkt der Epochen mittlerweile seinen Weg ins Repertoire gefunden. Die ursprüngliche Form des Werkes offenbart eine spektakuläre Struktur. Die Konfrontation von Musik und gesprochener Sprache scheint semantisch aufgeladen zu sein. Luigi Cherubini erscheint laut Médée. Poetin der Grausamkeit als revolutionärer, modern inspirierter Opernkomponist. Günter Neds Studie kann auch als Beitrag zur Grausamkeit als ästhetische Kategorie gesehen werden.