Bookbot

Das ikonoklastische Bild

Piet Mondrian und die Selbstkritik der Kunst

Paramètres

  • 428pages
  • 15 heures de lecture

En savoir plus sur le livre

Prange revidiert in ihrem neuen Buch bisherige Deutungswege der Mondrianforschung, die stets der Eigendeutung des Künstlers gefolgt ist und so seine Überschreitung des klassisch modernen Bildes und seines abstrakten Scheincharakters nicht in den Blick nehmen konnte. Exemplarische Text- und Werkanalysen machen deutlich, dass die in Mondrians theoretischer und bildkünstlerischer Produktion aufgefundene Spannung eine allgemeinere Konstellation reproduziert und verdichtet. Ihr gespaltenes Urbild findet sie in Hegels Absage an die repräsentative Qualität neuerer Kunst und in der Antwort der Romantiker, die jene Bruchstelle negierten, um ein kontinuierliches Fortschreiten der Kunst bis in die Gegenwart zu be-haupten. Theodor W. Adornos Indienstnahme des Bilderverbots für einen traditionskritischen Begriff der Kunst wird vor diesem Hintergrund konfrontiert mit Werner Hofmanns Auswertung der protestantischen Bildkritik für eine mit der Tradition versöhnte Kunstgeschichte der Moderne.

Achat du livre

Das ikonoklastische Bild, Regine Prange

Langue
Année de publication
2006
product-detail.submit-box.info.binding
(souple)
Nous vous informerons par e-mail dès que nous l’aurons retrouvé.

Modes de paiement

Personne n'a encore évalué .Évaluer

Titre
Das ikonoklastische Bild
Sous-titre
Piet Mondrian und die Selbstkritik der Kunst
Langue
Allemand
Éditeur
Fink
Publié
2006
Format
souple
Pages
428
ISBN10
377053994X
ISBN13
9783770539949
Séries
Description
Prange revidiert in ihrem neuen Buch bisherige Deutungswege der Mondrianforschung, die stets der Eigendeutung des Künstlers gefolgt ist und so seine Überschreitung des klassisch modernen Bildes und seines abstrakten Scheincharakters nicht in den Blick nehmen konnte. Exemplarische Text- und Werkanalysen machen deutlich, dass die in Mondrians theoretischer und bildkünstlerischer Produktion aufgefundene Spannung eine allgemeinere Konstellation reproduziert und verdichtet. Ihr gespaltenes Urbild findet sie in Hegels Absage an die repräsentative Qualität neuerer Kunst und in der Antwort der Romantiker, die jene Bruchstelle negierten, um ein kontinuierliches Fortschreiten der Kunst bis in die Gegenwart zu be-haupten. Theodor W. Adornos Indienstnahme des Bilderverbots für einen traditionskritischen Begriff der Kunst wird vor diesem Hintergrund konfrontiert mit Werner Hofmanns Auswertung der protestantischen Bildkritik für eine mit der Tradition versöhnte Kunstgeschichte der Moderne.