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Küsten der Berge

Roman

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  • 216pages
  • 8 heures de lecture

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Martina Hefter hebt Zeit und Raum im Erzählen auf, in einer sinnlichen Sprache, die die Erdenschwere ins Schweben bringt. Sie erzählt mit spielerischer Kraft und Beweglichkeit, umkreist ihre Gegenstände und kehrt zum Ausgangspunkt zurück - eine Feier des Unterwegsseins. Nach einer langen Bahnfahrt trifft eine Familie mit zwei kleinen Kindern in Leipzig ein, zurück von ihrem Urlaub auf der Ostseeinsel Rügen. Doch die Eltern fühlen sich mit ihren unterschiedlichen Herkunftsorten nicht ganz zu Hause. Ob aus dem Osten oder Westen, Leipzig bleibt für beide ein unwirklicher Ort. Abschiednehmen, Unterwegssein, Ankommen - Hefter wirft ihr Erzählnetz weit aus. Szenen aus den Urlaubstagen werden erinnert, etwa als die Kinder in der Nähe der Steilhänge am Meer verschwinden und die Suche nach ihnen sich zu Stunden dehnt. Auch Bilder aus einer westdeutschen Kindheit tauchen auf, das lange zurückliegende Ausreißen aus dem Heimatort in den Alpen und die Flucht über die österreichische Grenze nach Italien. Zudem ist da der schwarze Mann, der während der Olympischen Spiele in München mit einem Maschinengewehr auf einem Balkon steht, und die Abwesenheit einer Freundin, mit der die Protagonistin Kindheit und Jugend teilte und die nach der Wiedervereinigung einige Wochen auf Rügen verbrachte, aber nie zurückzukehren scheint.

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Küsten der Berge, Martina Hefter

Langue
Année de publication
2008
Reliure
(rigide),
État du livre
Bon
Prix
28,99 €

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Titre
Küsten der Berge
Sous-titre
Roman
Langue
Allemand
Publié
2008
Format
rigide
Pages
216
ISBN10
3835303309
ISBN13
9783835303300
Séries
Mots clés
Description
Martina Hefter hebt Zeit und Raum im Erzählen auf, in einer sinnlichen Sprache, die die Erdenschwere ins Schweben bringt. Sie erzählt mit spielerischer Kraft und Beweglichkeit, umkreist ihre Gegenstände und kehrt zum Ausgangspunkt zurück - eine Feier des Unterwegsseins. Nach einer langen Bahnfahrt trifft eine Familie mit zwei kleinen Kindern in Leipzig ein, zurück von ihrem Urlaub auf der Ostseeinsel Rügen. Doch die Eltern fühlen sich mit ihren unterschiedlichen Herkunftsorten nicht ganz zu Hause. Ob aus dem Osten oder Westen, Leipzig bleibt für beide ein unwirklicher Ort. Abschiednehmen, Unterwegssein, Ankommen - Hefter wirft ihr Erzählnetz weit aus. Szenen aus den Urlaubstagen werden erinnert, etwa als die Kinder in der Nähe der Steilhänge am Meer verschwinden und die Suche nach ihnen sich zu Stunden dehnt. Auch Bilder aus einer westdeutschen Kindheit tauchen auf, das lange zurückliegende Ausreißen aus dem Heimatort in den Alpen und die Flucht über die österreichische Grenze nach Italien. Zudem ist da der schwarze Mann, der während der Olympischen Spiele in München mit einem Maschinengewehr auf einem Balkon steht, und die Abwesenheit einer Freundin, mit der die Protagonistin Kindheit und Jugend teilte und die nach der Wiedervereinigung einige Wochen auf Rügen verbrachte, aber nie zurückzukehren scheint.