Bookbot

Wir Maschine

Enregistrer

Paramètres

  • 205pages
  • 8 heures de lecture

En savoir plus sur le livre

»Das große Talent der deutschen Literatur.« Welt am Sonntag Die Zeit der Werber und Macher, der Kreativen, der Gewinner ist vorbei. So sehr hatte Gumbo geglaubt, es geschafft zu haben: sein Job in der Hamburger Werbeagentur »Wildcard« ließ ihn endlich »mitspielen« in den Kreisen der Erfolgreichen. Über eine wilde Affäre mit Barbara hatte er sie kennengelernt: Alfred, den alternden Werbetexter, der einst den »Weißen Riesen« erfand, Francis, Speerspitze der Werbeelite, und Walter, der seine beste Zeit definitiv hinter sich hat. Sie alle waren längst Gefangene der Angst, daß es einer ausspricht, »daß alles so lächerlich ist und so klein«. Um diese Angst zu zähmen, widmete man sich pseudointellektuellem Wortgedresche über Jil-Sander-Katalogfotos, Szene-Talk und lebhaftem Koks-Konsum. Doch ein diffuses Unbehagen hatte Gumbo bei seinem »Aufstieg« von Anfang an begleitet. Er sah sich bald in seiner ganzen erbärmlichen Angestelltenexistenz: das winzige Rädchen in der alles verschlingenden Wir-Maschine.

Achat du livre

Wir Maschine, Joachim Bessing

Langue
Année de publication
2003
Reliure
(souple),
État du livre
Bon
Prix
6,09 €

Modes de paiement

Personne n'a encore évalué .Évaluer

Titre
Wir Maschine
Langue
Allemand
Publié
2003
Format
souple
Pages
205
ISBN10
3423131225
ISBN13
9783423131223
Séries
Mots clés
Description
»Das große Talent der deutschen Literatur.« Welt am Sonntag Die Zeit der Werber und Macher, der Kreativen, der Gewinner ist vorbei. So sehr hatte Gumbo geglaubt, es geschafft zu haben: sein Job in der Hamburger Werbeagentur »Wildcard« ließ ihn endlich »mitspielen« in den Kreisen der Erfolgreichen. Über eine wilde Affäre mit Barbara hatte er sie kennengelernt: Alfred, den alternden Werbetexter, der einst den »Weißen Riesen« erfand, Francis, Speerspitze der Werbeelite, und Walter, der seine beste Zeit definitiv hinter sich hat. Sie alle waren längst Gefangene der Angst, daß es einer ausspricht, »daß alles so lächerlich ist und so klein«. Um diese Angst zu zähmen, widmete man sich pseudointellektuellem Wortgedresche über Jil-Sander-Katalogfotos, Szene-Talk und lebhaftem Koks-Konsum. Doch ein diffuses Unbehagen hatte Gumbo bei seinem »Aufstieg« von Anfang an begleitet. Er sah sich bald in seiner ganzen erbärmlichen Angestelltenexistenz: das winzige Rädchen in der alles verschlingenden Wir-Maschine.