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Balkan-Odyssee, 1933-1941

Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa

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Zuflucht Balkan – das vergessene Exil. Während viele Deutsche vor den Nationalsozialisten in den Westen oder die Sowjetunion flohen, suchten mindestens 55.000 Verfolgte Zuflucht im rückständigen Südosten Europas, insbesondere in Jugoslawien. Unter ihnen waren Juden und Nichtjuden, Konservative und Kommunisten, Zionisten und Internationalisten, Widerstandskämpfer und Unpolitische. Ihre Flucht führte oft zu jahrelangen Irrfahrten. Marie-Janine Calic erzählt in "Balkan-Odyssee" von diesen dramatischen und berührenden Geschichten, die weitgehend in Vergessenheit geraten sind. Die Flucht auf der Balkanroute begann bereits Anfang 1933 mit den ersten Verfolgungswellen. Prominente wie die Theaterstar Tilla Durieux und der Schriftsteller Manès Sperber fanden zunächst in Zagreb Zuflucht, während der Maler Richard Ziegler auf die Insel Kor?ula floh und eine Gruppe Berliner Emigranten in das dalmatinische Fischerdorf Zaton Mali gelangte. 1938 verstärkten der "Anschluss" Österreichs und das Novemberpogrom den Flüchtlingsstrom nach Jugoslawien, da kaum andere Routen offenstanden. Doch als Italien Ende Oktober 1940 Griechenland überfiel und Hitler die Balkanländer ins Visier nahm, wurde auch dieser Fluchtweg versperrt. Tausende waren gefangen. Während die griechische Sage für ihren Helden ein glückliches Ende bereithielt, erlebten viele Balkan-Flüchtlinge ein anderes Schicksal.

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Balkan-Odyssee, 1933-1941, Marie-Janine Calic

Langue
Année de publication
2025
Reliure
(rigide)
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Titre
Balkan-Odyssee, 1933-1941
Sous-titre
Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa
Langue
Allemand
Éditeur
Beck
Publié
2025
Format
rigide
Pages
384
ISBN10
3406836348
ISBN13
9783406836343
Séries
Mots clés
Description
Zuflucht Balkan – das vergessene Exil. Während viele Deutsche vor den Nationalsozialisten in den Westen oder die Sowjetunion flohen, suchten mindestens 55.000 Verfolgte Zuflucht im rückständigen Südosten Europas, insbesondere in Jugoslawien. Unter ihnen waren Juden und Nichtjuden, Konservative und Kommunisten, Zionisten und Internationalisten, Widerstandskämpfer und Unpolitische. Ihre Flucht führte oft zu jahrelangen Irrfahrten. Marie-Janine Calic erzählt in "Balkan-Odyssee" von diesen dramatischen und berührenden Geschichten, die weitgehend in Vergessenheit geraten sind. Die Flucht auf der Balkanroute begann bereits Anfang 1933 mit den ersten Verfolgungswellen. Prominente wie die Theaterstar Tilla Durieux und der Schriftsteller Manès Sperber fanden zunächst in Zagreb Zuflucht, während der Maler Richard Ziegler auf die Insel Kor?ula floh und eine Gruppe Berliner Emigranten in das dalmatinische Fischerdorf Zaton Mali gelangte. 1938 verstärkten der "Anschluss" Österreichs und das Novemberpogrom den Flüchtlingsstrom nach Jugoslawien, da kaum andere Routen offenstanden. Doch als Italien Ende Oktober 1940 Griechenland überfiel und Hitler die Balkanländer ins Visier nahm, wurde auch dieser Fluchtweg versperrt. Tausende waren gefangen. Während die griechische Sage für ihren Helden ein glückliches Ende bereithielt, erlebten viele Balkan-Flüchtlinge ein anderes Schicksal.