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Der Bestseller

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  • 260pages
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»Frauen sind viel schwieriger umzubringen«, davon ist der Autor Simon absolut überzeugt. Sie schreien, schlagen wild um sich, werfen mit jedem Gegenstand den sie in die Finger bekommen nach dem Verbrecher und haben nur ein Ziel: Überleben. Ganz anders sind da Männer. Ein gezielter Schlag, ein Cut mit möglichst viel Blut, ein heftiger Schmerz und schon geben sie auf. Das Schicksal hat gesprochen. »Mein Gegenüber ist stärker, also wird brav gestorben.« Das Problem ist nur, dass Männer umbringen und sterben lassen, die Leser nicht wirklich berührt. Wenn Simon aber beschreibt, wie eine hübsche junge Frau, vielleicht noch alleinerziehend, erst vergewaltigt und im Anschluss, am besten bestialisch, ermordet wird, dann kann fast niemand mehr seine Bücher aus der Hand legen. Dabei gilt es aber folgendes zu beachten: Es darf nicht zu übertrieben blutrünstig sein, aber schon ekelhaft genug, dass die menschliche Gier nach Sensation befriedigt wird. Egal ob Leser oder Leserin, dass Ziel muss sein: Gott sei Dank, ist mir das nicht passiert. Doch das alles macht unendlich viel Arbeit. Denn im Gegensatz zu früher, als er noch Comedy-Romane schrieb, hört Simon einen Satz nicht mehr von seinem Verlag: »Das ist viel zu konstruiert!« Und wenn doch, würde er nur müde lächeln. Jeder Mord, jede Vergewaltigung und sämtliche menschlichen Abartigkeiten sind in der realen Welt geschehen. Und Simon war immer live dabei.

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Der Bestseller, Lutz Schebesta

Langue
Année de publication
2026
Reliure
(souple)
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Titre
Der Bestseller
Langue
Allemand
Éditeur
tolino media
Publié
2026
Format
souple
Pages
260
ISBN13
9783695662517
Séries
Description
»Frauen sind viel schwieriger umzubringen«, davon ist der Autor Simon absolut überzeugt. Sie schreien, schlagen wild um sich, werfen mit jedem Gegenstand den sie in die Finger bekommen nach dem Verbrecher und haben nur ein Ziel: Überleben. Ganz anders sind da Männer. Ein gezielter Schlag, ein Cut mit möglichst viel Blut, ein heftiger Schmerz und schon geben sie auf. Das Schicksal hat gesprochen. »Mein Gegenüber ist stärker, also wird brav gestorben.« Das Problem ist nur, dass Männer umbringen und sterben lassen, die Leser nicht wirklich berührt. Wenn Simon aber beschreibt, wie eine hübsche junge Frau, vielleicht noch alleinerziehend, erst vergewaltigt und im Anschluss, am besten bestialisch, ermordet wird, dann kann fast niemand mehr seine Bücher aus der Hand legen. Dabei gilt es aber folgendes zu beachten: Es darf nicht zu übertrieben blutrünstig sein, aber schon ekelhaft genug, dass die menschliche Gier nach Sensation befriedigt wird. Egal ob Leser oder Leserin, dass Ziel muss sein: Gott sei Dank, ist mir das nicht passiert. Doch das alles macht unendlich viel Arbeit. Denn im Gegensatz zu früher, als er noch Comedy-Romane schrieb, hört Simon einen Satz nicht mehr von seinem Verlag: »Das ist viel zu konstruiert!« Und wenn doch, würde er nur müde lächeln. Jeder Mord, jede Vergewaltigung und sämtliche menschlichen Abartigkeiten sind in der realen Welt geschehen. Und Simon war immer live dabei.