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Der Mann mit der Maske

Eine Erzählung aus "Wallanders erster Fall"

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Die Erzählung aus der Krimisammlung Wallanders erster Fall berichtet von der zweiten Bedrohung des noch jungen Kommissars. Das Thema der Unruhe, die über die europäische Gesellschaft hereinbricht, steht im Zentrum dieser Geschichte. Es ist Heiligabend 1975, und Wallander wird auf dem Nachhauseweg zu Frau und Kind bei einem vermeintlichen Routinebesuch in einem einsamen Lebensmittelgeschäft Geisel eines illegalen Schwarzen aus Südafrika. Axel Milberg, erfahrener Wallander-Interpret, liest mit sehr viel Feingefühl. Die Angst, die Wallander befällt, seine Probleme mit seiner Frau Mona, die Zweifel an der Gerechtigkeit -- diese spezifische Mischung vermittelt der Sprecher sehr überzeugend. Milberg braucht dazu keine grellen Effekte; allein mit seiner klaren Stimme gelingt es ihm, die eigentümliche Verfassung Wallanders lebendig zu machen. Die Gedanken, die diesem durch den Kopf gehen, als der Mann sich zeigt, und er einen abgemagerten, erschöpften jungen Schwarzen vor sich sieht, bringt der Sprecher mit Nachdruck rüber: Worauf wartet der Mann, warum bringt er eine alte Frau auf so schäbige Weise um? Mit der Frage, was sein von der Regierung in Südafrika erschlagener Vater zu seinem Verhalten sagen würde, bringt er den Mörder aus der Fassung. Von dieser Verunsicherung kann der Kommissar bis zum Eintreffen seiner Kollegen profitieren. Das Ende ist bedrückend, und Wallander macht sich Vorwürfe. Axel Milberg ist ein herausragender Schauspieler. Arrogante, verschrobene oder psychisch kranke, gewalttätige Charaktere sind sein Spezialgebiet. Einem breitem Publikum ist Milberg, der auf der Bühne u. a. mit Peter Zadek und Dieter Dorn arbeitete, durch die Krimi-Serien Derrick oder Wollfs Revier oder durch seine Filmarbeit bei Rossini oder Stauffenberg bekannt. Fazit: Der Bestsellerautor Henning Mankell hat mit seinen Krimis gezeigt, dass Grausamkeit kein Phänomen Amerikas ist, sondern auch im kleinsten Kaff Schwedens vorkommt. In der hier vorliegenden Erzählung verbindet er dieses zentrale Motiv mit einem anderen, für ihn bedeutenden Thema: mit Afrika. Ungekürzte Lesung, Spieldauer: ca. 55 Minuten, 1 CD. --culture.text

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Der Mann mit der Maske, Henning Mankell

Langue
Année de publication
2005
Reliure
(autre)
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Titre
Der Mann mit der Maske
Sous-titre
Eine Erzählung aus "Wallanders erster Fall"
Langue
Allemand
Publié
2005
Format
autre
ISBN10
3899405196
ISBN13
9783899405194
Séries
Catégories
Description
Die Erzählung aus der Krimisammlung Wallanders erster Fall berichtet von der zweiten Bedrohung des noch jungen Kommissars. Das Thema der Unruhe, die über die europäische Gesellschaft hereinbricht, steht im Zentrum dieser Geschichte. Es ist Heiligabend 1975, und Wallander wird auf dem Nachhauseweg zu Frau und Kind bei einem vermeintlichen Routinebesuch in einem einsamen Lebensmittelgeschäft Geisel eines illegalen Schwarzen aus Südafrika. Axel Milberg, erfahrener Wallander-Interpret, liest mit sehr viel Feingefühl. Die Angst, die Wallander befällt, seine Probleme mit seiner Frau Mona, die Zweifel an der Gerechtigkeit -- diese spezifische Mischung vermittelt der Sprecher sehr überzeugend. Milberg braucht dazu keine grellen Effekte; allein mit seiner klaren Stimme gelingt es ihm, die eigentümliche Verfassung Wallanders lebendig zu machen. Die Gedanken, die diesem durch den Kopf gehen, als der Mann sich zeigt, und er einen abgemagerten, erschöpften jungen Schwarzen vor sich sieht, bringt der Sprecher mit Nachdruck rüber: Worauf wartet der Mann, warum bringt er eine alte Frau auf so schäbige Weise um? Mit der Frage, was sein von der Regierung in Südafrika erschlagener Vater zu seinem Verhalten sagen würde, bringt er den Mörder aus der Fassung. Von dieser Verunsicherung kann der Kommissar bis zum Eintreffen seiner Kollegen profitieren. Das Ende ist bedrückend, und Wallander macht sich Vorwürfe. Axel Milberg ist ein herausragender Schauspieler. Arrogante, verschrobene oder psychisch kranke, gewalttätige Charaktere sind sein Spezialgebiet. Einem breitem Publikum ist Milberg, der auf der Bühne u. a. mit Peter Zadek und Dieter Dorn arbeitete, durch die Krimi-Serien Derrick oder Wollfs Revier oder durch seine Filmarbeit bei Rossini oder Stauffenberg bekannt. Fazit: Der Bestsellerautor Henning Mankell hat mit seinen Krimis gezeigt, dass Grausamkeit kein Phänomen Amerikas ist, sondern auch im kleinsten Kaff Schwedens vorkommt. In der hier vorliegenden Erzählung verbindet er dieses zentrale Motiv mit einem anderen, für ihn bedeutenden Thema: mit Afrika. Ungekürzte Lesung, Spieldauer: ca. 55 Minuten, 1 CD. --culture.text