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Modernität und Bewusstsein

Die letzten Erzählungen Heinrich von Kleists

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Bis heute scheiden sich an Kleists Prosa die Geister. Gefragt wird z. B.: Handelt es sich bei den zahlreichen Brüchen und Leerstellen um erzähltechnische Raffinessen, Missgriffe oder übersehene Werkstattrelikte? Welche Rolle spielt der Leser in diesem Spiel, das ohne Irritationen nicht auskommt? Da sich in diesem Werk das ›Normale‹ mit dem ›Aberranten‹, das Konventionelle mit dem Unüblichen, das Realistische mit dem Fantastischen mischt, ist die Forschung mit Fragen der Relation, der Unterscheidung und der Einordnung beschäftigt. Fast immer geht es dabei um Widersprüchliches oder scheinbar Ungereimtes, das als Mittel der Kleist’schen Erzählsprache zu würdigen ist. Diese literaturpsychologische Studie entdeckt in den Erzählungen der beiden letzten Lebensjahre Ausdrucksregister, die u. a. den Surrealismus André Bretons in vielem vorwegnehmen und somit auch die ›Modernität‹ dieses Autors in einem neuen Licht erscheinen lassen. Viele der bisher ungeklärten ›Eigenheiten‹ Kleist’schen Erzählens konnten in dieser, mit einem neuen tiefenpsychologischen Erklärungsansatz operierenden Arbeit erklärt werden.

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Modernität und Bewusstsein, Gerhard Oberlin

Langue
Année de publication
2007
Reliure
(souple),
État du livre
Très bon
Prix
23,89 €

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Titre
Modernität und Bewusstsein
Sous-titre
Die letzten Erzählungen Heinrich von Kleists
Langue
Allemand
Publié
2007
Format
souple
Pages
358
ISBN10
3898065871
ISBN13
9783898065870
Séries
Description
Bis heute scheiden sich an Kleists Prosa die Geister. Gefragt wird z. B.: Handelt es sich bei den zahlreichen Brüchen und Leerstellen um erzähltechnische Raffinessen, Missgriffe oder übersehene Werkstattrelikte? Welche Rolle spielt der Leser in diesem Spiel, das ohne Irritationen nicht auskommt? Da sich in diesem Werk das ›Normale‹ mit dem ›Aberranten‹, das Konventionelle mit dem Unüblichen, das Realistische mit dem Fantastischen mischt, ist die Forschung mit Fragen der Relation, der Unterscheidung und der Einordnung beschäftigt. Fast immer geht es dabei um Widersprüchliches oder scheinbar Ungereimtes, das als Mittel der Kleist’schen Erzählsprache zu würdigen ist. Diese literaturpsychologische Studie entdeckt in den Erzählungen der beiden letzten Lebensjahre Ausdrucksregister, die u. a. den Surrealismus André Bretons in vielem vorwegnehmen und somit auch die ›Modernität‹ dieses Autors in einem neuen Licht erscheinen lassen. Viele der bisher ungeklärten ›Eigenheiten‹ Kleist’schen Erzählens konnten in dieser, mit einem neuen tiefenpsychologischen Erklärungsansatz operierenden Arbeit erklärt werden.