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Die Rückkehr Asiens

Das Ende der westlichen Dominanz

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Der Aufstieg Asiens ist das beherrschende Thema der Zeit. Mit China und Indien schließen die beiden bevölkerungsreichsten Länder der Erde wirtschaftlich zur Weltspitze auf. Ihr politisches Gewicht erhöht sich entsprechend. Das 21. Jahrhundert wird ein asiatisches sein, darüber sind sich alle politischen Beobachter einig. Weitgehend unbestritten ist auch, dass damit einhergehend die zweihundertjährige Dominanz des Westens beendet, zumindest relativiert wird – nicht nur ökonomisch, auch politisch. Das Buch des singapurischen Politikwissenschaftlers Kishore Mahbubani ist eine der ersten maßgeblichen Stimmen aus Asien, die sich mit dieser dramatischen Machtverschiebung befassen. Im Gegensatz zu den oft alarmistischen Wortmeldungen westlicher Provenienz strahlt es das neue Selbstbewusstsein aus, mit dem die asiatischen Eliten den Gang der Ereignisse begleiten. Mahbubani zeigt, wie die Übernahme westlicher Modelle – Öffnung der Märkte, Leistungsgesellschaft – Asien nach vorn gebracht hat, erst Japan, dann die Tigerstaaten, schließlich China und Indien. Zugleich kritisiert er die westliche Doppelmoral bei der Forderung nach Demokratie und Menschenrechten oder bei der Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen. Dieser Blick aus der Perspektive Asiens ist der Blick des 21. Jahrhundert. Er wird die Diskussion über die Rolle des Westens in der künftigen Welt beleben.

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Die Rückkehr Asiens, Kishore Mahbubani

Langue
Année de publication
2008
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Titre
Die Rückkehr Asiens
Sous-titre
Das Ende der westlichen Dominanz
Langue
Allemand
Éditeur
Propyläen
Publié
2008
Pages
336
ISBN10
3549073518
ISBN13
9783549073513
Séries
Description
Der Aufstieg Asiens ist das beherrschende Thema der Zeit. Mit China und Indien schließen die beiden bevölkerungsreichsten Länder der Erde wirtschaftlich zur Weltspitze auf. Ihr politisches Gewicht erhöht sich entsprechend. Das 21. Jahrhundert wird ein asiatisches sein, darüber sind sich alle politischen Beobachter einig. Weitgehend unbestritten ist auch, dass damit einhergehend die zweihundertjährige Dominanz des Westens beendet, zumindest relativiert wird – nicht nur ökonomisch, auch politisch. Das Buch des singapurischen Politikwissenschaftlers Kishore Mahbubani ist eine der ersten maßgeblichen Stimmen aus Asien, die sich mit dieser dramatischen Machtverschiebung befassen. Im Gegensatz zu den oft alarmistischen Wortmeldungen westlicher Provenienz strahlt es das neue Selbstbewusstsein aus, mit dem die asiatischen Eliten den Gang der Ereignisse begleiten. Mahbubani zeigt, wie die Übernahme westlicher Modelle – Öffnung der Märkte, Leistungsgesellschaft – Asien nach vorn gebracht hat, erst Japan, dann die Tigerstaaten, schließlich China und Indien. Zugleich kritisiert er die westliche Doppelmoral bei der Forderung nach Demokratie und Menschenrechten oder bei der Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen. Dieser Blick aus der Perspektive Asiens ist der Blick des 21. Jahrhundert. Er wird die Diskussion über die Rolle des Westens in der künftigen Welt beleben.