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Die Andere Bibliothek - 349: Tagebuch der Reise nach Italien über die Schweiz und Deutschland von 1580 bis 1581: Ungekürzte Ausgabe

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Kaum waren seine berühmten Essais erschienen, brach Michel de Montaigne zu seiner großen Reise auf, die in seinem »Tagebuch der Reise nach Italien über die Schweiz und Deutschland von 1580 bis 1581« festgehalten ist. Ob in seinem berühmten Turm während der neun Jahre der Niederschrift oder auf seiner Tour durch Italien: das Unterwegssein war für Montaigne ein ständiger Teil seiner Existenz. Sein genauer Blick in toleranter »Aufmerksamkeit und Gelassenheit« verwandelt das Reisetagebuch in eine lebendige Quelle der Kulturgeschichte. Dabei interessieren ihn weniger Kunstführerqualitäten und Sehenswürdigkeiten; vielmehr nimmt er Landschaft, Land, Leute und Lebensweisen in Augenschein – stets mit Hochachtung vor dem »niederen Volk«. Besonders die Koch- und Tischsitten in Gasthöfen faszinieren ihn, während er die Bordelle von Venedig und Florenz studiert und Hinrichtungen sowie Teufelsaustreibungen miterlebt. Gequält von seinem Nierenleiden nutzt der reisende Humanist jede Gelegenheit zu Trink-, Bade- und Schwitzkuren. Auf dieser Reise fühlte er sich so gut wie nie zuvor. Hans Stilett setzt mit diesem Reisetagebuch Montaignes bemerkenswerte Arbeit an der ersten modernen Gesamtübersetzung seiner Essais fort. Johann Wolfgang von Goethe äußerte, dass ihm die Reisebeschreibungen Montaignes an vielen Stellen sogar mehr Vergnügen bereiteten als die Essais selbst.

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Die Andere Bibliothek - 349: Tagebuch der Reise nach Italien über die Schweiz und Deutschland von 1580 bis 1581: Ungekürzte Ausgabe, Michel de Montaigne, Hans Stilett

Langue
Année de publication
2018
Reliure
(rigide)
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Titre
Die Andere Bibliothek - 349: Tagebuch der Reise nach Italien über die Schweiz und Deutschland von 1580 bis 1581: Ungekürzte Ausgabe
Langue
Allemand
Publié
2018
Format
rigide
Pages
496
ISBN10
384772021X
ISBN13
9783847720218
Séries
Description
Kaum waren seine berühmten Essais erschienen, brach Michel de Montaigne zu seiner großen Reise auf, die in seinem »Tagebuch der Reise nach Italien über die Schweiz und Deutschland von 1580 bis 1581« festgehalten ist. Ob in seinem berühmten Turm während der neun Jahre der Niederschrift oder auf seiner Tour durch Italien: das Unterwegssein war für Montaigne ein ständiger Teil seiner Existenz. Sein genauer Blick in toleranter »Aufmerksamkeit und Gelassenheit« verwandelt das Reisetagebuch in eine lebendige Quelle der Kulturgeschichte. Dabei interessieren ihn weniger Kunstführerqualitäten und Sehenswürdigkeiten; vielmehr nimmt er Landschaft, Land, Leute und Lebensweisen in Augenschein – stets mit Hochachtung vor dem »niederen Volk«. Besonders die Koch- und Tischsitten in Gasthöfen faszinieren ihn, während er die Bordelle von Venedig und Florenz studiert und Hinrichtungen sowie Teufelsaustreibungen miterlebt. Gequält von seinem Nierenleiden nutzt der reisende Humanist jede Gelegenheit zu Trink-, Bade- und Schwitzkuren. Auf dieser Reise fühlte er sich so gut wie nie zuvor. Hans Stilett setzt mit diesem Reisetagebuch Montaignes bemerkenswerte Arbeit an der ersten modernen Gesamtübersetzung seiner Essais fort. Johann Wolfgang von Goethe äußerte, dass ihm die Reisebeschreibungen Montaignes an vielen Stellen sogar mehr Vergnügen bereiteten als die Essais selbst.