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Kein Grab, kein Ort zum Trauern. Friedrich Zänkert wuchs in armen Verhältnissen auf. Er beging mehrere Diebstähle von Lebensmitteln und Wild. Das Sondergericht Magdeburg verurteilte ihn 1941 nach einem Einbruchstahl zum Tode. Er wurde im Strafgefängnis Wolfenbüttel hingerichtet. Sein Leichnam wurde wie viele andere zu Forschungszwecken an die Anatomie Göttingen abgegeben. Sein Enkel Hilmar Zänkert erforschte die Familiengeschichte und setzte sich für einen Erinnerungsort ein. Die Biografie steht stellvertretend für die vielen, vielen weiteren Justizopfer im Nationalsozialismus. Bis heute sind auch die Leben der Angehörigen von den Urteilen und der Haftzeit geprägt. Im Rahmen des Projektes „2x (Un)Recht?“ wurden verschiedene Biografien von im Strafgefängnis Wolfenbüttel inhaftierten oder hingerichteten NS-Verfolgten recherchiert. Gemeinsam mit dem Illustrator Jörn Jakob Peper entstand daraus eine Reihe von Graphic Novel Booklets, in der die Geschichten der Verfolgten und ihrer Angehörigen anschaulich erzählt werden. Es geht dabei um Gerechtigkeit und Respekt. Es geht darum, wie wir heute leben.
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Gegen Mauern, Friederike Apelt, Martina Staats
- Langue
- Année de publication
- 2026
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- Titre
- Gegen Mauern
- Sous-titre
- Friedrich Zänkert
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Friederike Apelt, Martina Staats
- Publié
- 2026
- Pages
- 32
- ISBN13
- 9783946991168
- Séries
- Mots clés
- Journalisme littéraire
- Description
- Kein Grab, kein Ort zum Trauern. Friedrich Zänkert wuchs in armen Verhältnissen auf. Er beging mehrere Diebstähle von Lebensmitteln und Wild. Das Sondergericht Magdeburg verurteilte ihn 1941 nach einem Einbruchstahl zum Tode. Er wurde im Strafgefängnis Wolfenbüttel hingerichtet. Sein Leichnam wurde wie viele andere zu Forschungszwecken an die Anatomie Göttingen abgegeben. Sein Enkel Hilmar Zänkert erforschte die Familiengeschichte und setzte sich für einen Erinnerungsort ein. Die Biografie steht stellvertretend für die vielen, vielen weiteren Justizopfer im Nationalsozialismus. Bis heute sind auch die Leben der Angehörigen von den Urteilen und der Haftzeit geprägt. Im Rahmen des Projektes „2x (Un)Recht?“ wurden verschiedene Biografien von im Strafgefängnis Wolfenbüttel inhaftierten oder hingerichteten NS-Verfolgten recherchiert. Gemeinsam mit dem Illustrator Jörn Jakob Peper entstand daraus eine Reihe von Graphic Novel Booklets, in der die Geschichten der Verfolgten und ihrer Angehörigen anschaulich erzählt werden. Es geht dabei um Gerechtigkeit und Respekt. Es geht darum, wie wir heute leben.