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Verse im Exil

Argentiniens eingewanderte jiddische Dichter 1888–1999

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Verfolgte jüdische Dichter, Schriftsteller und Jour­nalisten aus Ost­europa und dem russischen Raum flohen im 19. und 20. Jahrhundert vor Pogro­men, den Nationalsozialisten und dem Terrorregime Stalins. Ihre Werke schrie­ben sie auf Jiddisch, in der Sprache der asch­ke­nasischen Juden. Der Band stellt bedeutende, nach Argen­tinien eingewanderte jiddische Schrift­steller, Journalisten und Künstler vor, schildert die Verfolgung in ihrer Heimat und die Situation im Exilland. Das Kolonisationsprojekt von Baron Maurice de Hirsch, die Errichtung land­wirt­schaft­licher Kolo­nien und das Leben in den jüdischen Vierteln Once und Villa Crespo in Buenos Aires zu einer Zeit, in der jiddische Einwanderer eine argen­tinisch-jiddische Presse und jiddische Theater schufen, die es heute nicht mehr gibt. Die Biographien der Dichter, ihr Leben und Werk und die Fülle an Literaturempfehlungen sind der Schwerpunkt eines Buches, das die Bedeu­tung der jiddi­schen Sprache und Literatur und die Ge­fahr ihres end­gültigen Verstummens zum Aus­druck bringt.

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Verse im Exil, Miguela Apfeldorf

Langue
Année de publication
2026
Reliure
(rigide)
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Titre
Verse im Exil
Sous-titre
Argentiniens eingewanderte jiddische Dichter 1888–1999
Langue
Allemand
Publié
2026
Format
rigide
Pages
488
ISBN13
9783000869198
Séries
Mots clés
Description
Verfolgte jüdische Dichter, Schriftsteller und Jour­nalisten aus Ost­europa und dem russischen Raum flohen im 19. und 20. Jahrhundert vor Pogro­men, den Nationalsozialisten und dem Terrorregime Stalins. Ihre Werke schrie­ben sie auf Jiddisch, in der Sprache der asch­ke­nasischen Juden. Der Band stellt bedeutende, nach Argen­tinien eingewanderte jiddische Schrift­steller, Journalisten und Künstler vor, schildert die Verfolgung in ihrer Heimat und die Situation im Exilland. Das Kolonisationsprojekt von Baron Maurice de Hirsch, die Errichtung land­wirt­schaft­licher Kolo­nien und das Leben in den jüdischen Vierteln Once und Villa Crespo in Buenos Aires zu einer Zeit, in der jiddische Einwanderer eine argen­tinisch-jiddische Presse und jiddische Theater schufen, die es heute nicht mehr gibt. Die Biographien der Dichter, ihr Leben und Werk und die Fülle an Literaturempfehlungen sind der Schwerpunkt eines Buches, das die Bedeu­tung der jiddi­schen Sprache und Literatur und die Ge­fahr ihres end­gültigen Verstummens zum Aus­druck bringt.