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Unser Schmerz ist unsere Kraft 11339

Neonazis haben unsere Väter ermordet

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Unser Schmerz ist unsere Kraft. Zwei junge Frauen erzählen von einem Schmerz, der nicht vergeht - Semiya Şimşek und Gamze Kubaşık verloren ihre Väter durch die brutale Mordserie der rechtsterroristischen Vereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU). Enver Şimşek war im Jahr 2000 das erste Opfer, Mehmet Kubaşık 2006 Opfer des achten von insgesamt zehn Morden. In ihrem Buch, das sich besonders an junge Menschen richtet, schildern Semiya und Gamze, wie sie die Taten und die anschließenden Erfahrungen von Verlust, Trauer, Schuldzuweisungen und öffentlichen Reaktionen durchlebt haben. Sie beschreiben, wie Ermittlungen ins Stocken gerieten, wie Verdächtigungen und rassistisch motivierte Zuschreibungen die Berichterstattung und das Agieren der Behörden prägten und wie belastend es war, sich gegen verzerrende Deutungen ihrer Lebensrealität zu behaupten. Bilder, Chat-Ausschnitte und Szenen aus ihrem Alltag verdeutlichen eindrücklich ihre Perspektive und eröffnen zugleich den Blick für grundlegende Fragen: Welche gesellschaftlichen Bedingungen begünstigen Rassismus und rechtsextreme Gewalt? Wie wirken Ausgrenzung, Medieninhalte und staatliches Handeln zusammen? Und was bedeutet dies für die Aufarbeitung extremistischer Verbrechen, für Erinnerungskultur und demokratisches Zusammenleben?

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Unser Schmerz ist unsere Kraft 11339, Gamze Kubaşık, Semiya Simsek, Christine Werner

Langue
Année de publication
2026
Reliure
(souple),
État du livre
Très bon
Prix
5,59 €

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Titre
Unser Schmerz ist unsere Kraft 11339
Sous-titre
Neonazis haben unsere Väter ermordet
Langue
Allemand
Format
souple
ISBN10
3742513397
ISBN13
9783742513397
Séries
Mots clés
Description
Unser Schmerz ist unsere Kraft. Zwei junge Frauen erzählen von einem Schmerz, der nicht vergeht - Semiya Şimşek und Gamze Kubaşık verloren ihre Väter durch die brutale Mordserie der rechtsterroristischen Vereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU). Enver Şimşek war im Jahr 2000 das erste Opfer, Mehmet Kubaşık 2006 Opfer des achten von insgesamt zehn Morden. In ihrem Buch, das sich besonders an junge Menschen richtet, schildern Semiya und Gamze, wie sie die Taten und die anschließenden Erfahrungen von Verlust, Trauer, Schuldzuweisungen und öffentlichen Reaktionen durchlebt haben. Sie beschreiben, wie Ermittlungen ins Stocken gerieten, wie Verdächtigungen und rassistisch motivierte Zuschreibungen die Berichterstattung und das Agieren der Behörden prägten und wie belastend es war, sich gegen verzerrende Deutungen ihrer Lebensrealität zu behaupten. Bilder, Chat-Ausschnitte und Szenen aus ihrem Alltag verdeutlichen eindrücklich ihre Perspektive und eröffnen zugleich den Blick für grundlegende Fragen: Welche gesellschaftlichen Bedingungen begünstigen Rassismus und rechtsextreme Gewalt? Wie wirken Ausgrenzung, Medieninhalte und staatliches Handeln zusammen? Und was bedeutet dies für die Aufarbeitung extremistischer Verbrechen, für Erinnerungskultur und demokratisches Zusammenleben?