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Mary de Rachewiltz - Auf der Seite meines Vaters Ezra Pound

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Am Samahof in Gais im Pustertal wuchs Moidele als Pflegekind auf, da ihr Vater mit einer anderen Frau verheiratet war und ihre Mutter ihre Karriere als Geigerin nicht aufgeben wollte. Der berühmte Dichter Ezra Pound war ihr Vater, doch das spielte für sie keine Rolle. Moidele half ihrem Ziehvater Tatte bei der Stallarbeit und träumte davon, Schafzüchterin zu werden. Im Tal glaubte man, dass Gott kein Italienisch versteht, was sich für Moidele, nun Mary genannt, änderte, als sie die Welt ihrer Eltern entdeckte: klassische Musik und Schriftsteller wie T. S. Eliot und Ernest Hemingway. Während des Krieges arbeitete Mary als Schreibkraft der deutschen Armee in einem Lazarett. In Rom lernte sie Boris de Rachewiltz kennen, ihren späteren Mann. Gemeinsam errichteten sie auf der Brunnenburg eine Gedächtnisstätte für Ezra Pound. Mary wurde Schriftstellerin und übersetzte Pounds Cantos ins Italienische. Helmut Luther reist zu Orten, die mit ihren Eltern verbunden sind, und trifft Zeitzeugen, die sich an Pound und Olga Rudge erinnern. Er erkundet die künstlerischen und intellektuellen Kreise Italiens und besucht Stätten, die in den Cantos verewigt wurden. Pounds Werk dient ihm als anspruchsvoller Reiseführer, während er faszinierende Persönlichkeiten und stille Naturlandschaften entdeckt.

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Mary de Rachewiltz - Auf der Seite meines Vaters Ezra Pound, Helmut Luther

Langue
Année de publication
2021
Reliure
(rigide)
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Titre
Mary de Rachewiltz - Auf der Seite meines Vaters Ezra Pound
Langue
Allemand
Publié
2021
Format
rigide
Pages
208
ISBN10
8868395622
ISBN13
9788868395629
Séries
Mots clés
Description
Am Samahof in Gais im Pustertal wuchs Moidele als Pflegekind auf, da ihr Vater mit einer anderen Frau verheiratet war und ihre Mutter ihre Karriere als Geigerin nicht aufgeben wollte. Der berühmte Dichter Ezra Pound war ihr Vater, doch das spielte für sie keine Rolle. Moidele half ihrem Ziehvater Tatte bei der Stallarbeit und träumte davon, Schafzüchterin zu werden. Im Tal glaubte man, dass Gott kein Italienisch versteht, was sich für Moidele, nun Mary genannt, änderte, als sie die Welt ihrer Eltern entdeckte: klassische Musik und Schriftsteller wie T. S. Eliot und Ernest Hemingway. Während des Krieges arbeitete Mary als Schreibkraft der deutschen Armee in einem Lazarett. In Rom lernte sie Boris de Rachewiltz kennen, ihren späteren Mann. Gemeinsam errichteten sie auf der Brunnenburg eine Gedächtnisstätte für Ezra Pound. Mary wurde Schriftstellerin und übersetzte Pounds Cantos ins Italienische. Helmut Luther reist zu Orten, die mit ihren Eltern verbunden sind, und trifft Zeitzeugen, die sich an Pound und Olga Rudge erinnern. Er erkundet die künstlerischen und intellektuellen Kreise Italiens und besucht Stätten, die in den Cantos verewigt wurden. Pounds Werk dient ihm als anspruchsvoller Reiseführer, während er faszinierende Persönlichkeiten und stille Naturlandschaften entdeckt.