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Weil es sagbar ist

Über Zeugenschaft und Gerechtigkeit. Essays

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Wie lässt sich von Krieg und Gewalt erzählen? Warum verstummen die Betroffenen oft? Was bedeutet das für die Verschonten? Carolin Emcke bereist seit Jahren von Gewalt gezeichnete Länder und wird gebeten, die schrecklichen Erlebnisse der Menschen aufzuschreiben. Sie untersucht die Grenzen des Verstehens und die Bedingungen, die eine Gesellschaft schaffen muss, damit Opfer von Gewalt über ihr Erlebtes sprechen können. Emcke vertritt die Überzeugung, dass es notwendig ist, vom Leid anderer zu erzählen – sowohl für die Opfer als auch für die Gemeinschaft, in der wir leben wollen. Sie argumentiert gegen das „Unbeschreibliche“ und plädiert für Empathie und das Teilen von Geschichten. Ihr präziser und mutiger Schreibstil wird von Heribert Prantl gelobt. Der Band enthält den neuen Essay „Weil es sagbar ist: Über Zeugenschaft und Gerechtigkeit“ sowie bereits veröffentlichte Texte wie „Anatomie der Folter“, „Das Leid der Anderen“, „Liberaler Rassismus“, „Der verdoppelte Hass der modernen Islamfeindlichkeit“ und „Heimat - das Heimatland der Phantasie“. Zudem sind drei Essays über das Reisen enthalten, die für das Nachtstudio des Bayerischen Rundfunks verfasst wurden.

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Weil es sagbar ist, Carolin Emcke

Langue
Année de publication
2013
Reliure
(rigide)
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4,6
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Titre
Weil es sagbar ist
Sous-titre
Über Zeugenschaft und Gerechtigkeit. Essays
Langue
Allemand
Éditeur
S. Fischer
Publié
2013
Format
rigide
Pages
220
ISBN10
3100170199
ISBN13
9783100170194
Séries
Évaluation
4,55 sur 5
Description
Wie lässt sich von Krieg und Gewalt erzählen? Warum verstummen die Betroffenen oft? Was bedeutet das für die Verschonten? Carolin Emcke bereist seit Jahren von Gewalt gezeichnete Länder und wird gebeten, die schrecklichen Erlebnisse der Menschen aufzuschreiben. Sie untersucht die Grenzen des Verstehens und die Bedingungen, die eine Gesellschaft schaffen muss, damit Opfer von Gewalt über ihr Erlebtes sprechen können. Emcke vertritt die Überzeugung, dass es notwendig ist, vom Leid anderer zu erzählen – sowohl für die Opfer als auch für die Gemeinschaft, in der wir leben wollen. Sie argumentiert gegen das „Unbeschreibliche“ und plädiert für Empathie und das Teilen von Geschichten. Ihr präziser und mutiger Schreibstil wird von Heribert Prantl gelobt. Der Band enthält den neuen Essay „Weil es sagbar ist: Über Zeugenschaft und Gerechtigkeit“ sowie bereits veröffentlichte Texte wie „Anatomie der Folter“, „Das Leid der Anderen“, „Liberaler Rassismus“, „Der verdoppelte Hass der modernen Islamfeindlichkeit“ und „Heimat - das Heimatland der Phantasie“. Zudem sind drei Essays über das Reisen enthalten, die für das Nachtstudio des Bayerischen Rundfunks verfasst wurden.