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Schönheit der Verwilderung

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Ein lebendiges Panorama aus den Anfängen unserer neueren Geschichte „Schönheit der Verwilderung“ ist die fiktive Biographie des genialen Außenseiters Johann Christian Günther. Er, den man den „schlesischen Villon“ nannte, steht am Anfang der deutschen Boheme. Hineingeboren in eine zerrissene Zeit – die geistige Dunstglocke des Mittelalters hebt sich nur langsam und die heraufkommende Aufklärung liegt noch im ersten Dämmer -, entwickelt er sich in seinem Denken und Dichten über seine noch vom Barock geprägten Zeitgenossen hinaus. Gerade 28 Jahre alt stirbt er im Jahre 1723. Der unbändige Tunichtgut führte ein unbändiges Leben: Er ging in Seide und Lumpen, lag vor dem Hurenhaus in der Gosse, fasste in der Schönheit der Natur zarte Gefühle in reine Worte, stürzte vor August dem Starken in peinliche Verwirrung, wanderte die erbärmlichsten Winkel Schlesiens auf blutigen Füßen ab, bestritt gelehrte Disputationen, betrank sich in wüsten Gelagen bis zur Bewußtlosigkeit, verzehrte sich in leidenschaftlicher Liebe, durchlitt Trennung und Zurückweisung - und zauberte mit Versen, wie kein deutscher Dichter vor ihm.

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Schönheit der Verwilderung, Henning Boëtius

Langue
Année de publication
2012
Reliure
(souple)
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Titre
Schönheit der Verwilderung
Langue
Allemand
Éditeur
Vitolibro
Publié
2012
Format
souple
Pages
321
ISBN10
3869400536
ISBN13
9783869400532
Séries
Évaluation
5 sur 5
Description
Ein lebendiges Panorama aus den Anfängen unserer neueren Geschichte „Schönheit der Verwilderung“ ist die fiktive Biographie des genialen Außenseiters Johann Christian Günther. Er, den man den „schlesischen Villon“ nannte, steht am Anfang der deutschen Boheme. Hineingeboren in eine zerrissene Zeit – die geistige Dunstglocke des Mittelalters hebt sich nur langsam und die heraufkommende Aufklärung liegt noch im ersten Dämmer -, entwickelt er sich in seinem Denken und Dichten über seine noch vom Barock geprägten Zeitgenossen hinaus. Gerade 28 Jahre alt stirbt er im Jahre 1723. Der unbändige Tunichtgut führte ein unbändiges Leben: Er ging in Seide und Lumpen, lag vor dem Hurenhaus in der Gosse, fasste in der Schönheit der Natur zarte Gefühle in reine Worte, stürzte vor August dem Starken in peinliche Verwirrung, wanderte die erbärmlichsten Winkel Schlesiens auf blutigen Füßen ab, bestritt gelehrte Disputationen, betrank sich in wüsten Gelagen bis zur Bewußtlosigkeit, verzehrte sich in leidenschaftlicher Liebe, durchlitt Trennung und Zurückweisung - und zauberte mit Versen, wie kein deutscher Dichter vor ihm.