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"Zu Hause aufgeräumt, meine Papiere durchgesehen und alle alten Sachen verbrannt!" Ein Dichterleben so penibel dokumentiert, während über Goethes Frauenbeziehungen kaum verlässliche Zeugnisse existieren, was er selbst zu verantworten hat. Dreimal reinigte er seine Liebespost, wohl wissend, dass die Nachwelt jede Zeile sezieren würde. Die wenigen erhaltenen Briefe zeigen ihn als sympathischen, modernen und verletzlichen Liebhaber. Besonders deutlich wird dies in seinem Antwortschreiben an Käthchen Schönkopf, in die er während seiner Studienjahre verliebt war. Ihre Entscheidung, sich einem anderen zu verloben, trifft ihn hart, und seine Reaktion auf den Vorschlag, gute Freunde zu bleiben, ist grämlich: "Gute Freunde, welch langweilig Ding!" Seine Liebe zu Friederike Elisabeth Brion, einer neunzehnjährigen Pfarrerstochter, inspiriert sein berühmtes "Mailied". Doch als sie schwer erkrankt, zieht er sich feige zurück. Eine zentrale Rolle in Goethes Liebesleben spielt Charlotte von Stein, während er gleichzeitig mit der drallen Christiane Vulpius anbandelt. Ihre Beziehung ist handfester, wie mehrere Handwerkerrechnungen über Reparaturen an ihrem Bett belegen. Ein köstliches Buch, das die Möglichkeit bietet, den Kaiser ohne seine Kleider zu sehen.
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"Du Einzige, die ich so lieben kann ...", Johann Wolfgang von Goethe
- Langue
- Année de publication
- 1999
- Reliure
- (souple)
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- Titre
- "Du Einzige, die ich so lieben kann ..."
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Johann Wolfgang von Goethe
- Éditeur
- Heyne
- Publié
- 1999
- Format
- souple
- Pages
- 237
- ISBN10
- 3453152794
- ISBN13
- 9783453152793
- Séries
- Catégories
- Mots clés
- Évaluation
- 4,4 sur 5
- Description
- "Zu Hause aufgeräumt, meine Papiere durchgesehen und alle alten Sachen verbrannt!" Ein Dichterleben so penibel dokumentiert, während über Goethes Frauenbeziehungen kaum verlässliche Zeugnisse existieren, was er selbst zu verantworten hat. Dreimal reinigte er seine Liebespost, wohl wissend, dass die Nachwelt jede Zeile sezieren würde. Die wenigen erhaltenen Briefe zeigen ihn als sympathischen, modernen und verletzlichen Liebhaber. Besonders deutlich wird dies in seinem Antwortschreiben an Käthchen Schönkopf, in die er während seiner Studienjahre verliebt war. Ihre Entscheidung, sich einem anderen zu verloben, trifft ihn hart, und seine Reaktion auf den Vorschlag, gute Freunde zu bleiben, ist grämlich: "Gute Freunde, welch langweilig Ding!" Seine Liebe zu Friederike Elisabeth Brion, einer neunzehnjährigen Pfarrerstochter, inspiriert sein berühmtes "Mailied". Doch als sie schwer erkrankt, zieht er sich feige zurück. Eine zentrale Rolle in Goethes Liebesleben spielt Charlotte von Stein, während er gleichzeitig mit der drallen Christiane Vulpius anbandelt. Ihre Beziehung ist handfester, wie mehrere Handwerkerrechnungen über Reparaturen an ihrem Bett belegen. Ein köstliches Buch, das die Möglichkeit bietet, den Kaiser ohne seine Kleider zu sehen.
