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Karl-Heinz Ott

    I Hate Berlin
    Wintzenried
    Ob wir wollen oder nicht
    • Ob wir wollen oder nicht

      • 205pages
      • 8 heures de lecture

      Virtuos komponiert, fulminant erzählt: Nach dem großen Erfolg von Endlich Stille Otts neuer Roman. Mit dem Grauen, das sich im Keller des Gasthofs zugetragen hat, will er nichts zu tun haben. Doch ein Zeuge hat gesehen, wie er den Tatort verließ. Der Erzähler in Karl-Heinz Otts neuem Roman befindet sich in Untersuchungshaft, während diejenigen, die die Tat vermutlich begangen haben, spurlos verschwunden sind. „Dass ausgerechnet ich hier sitzen muss, ausgerechnet ich, in diesem Loch mit einem Waschbecken, einer Kloschüssel und kahlen Wänden, und das bei schönstem Wetter, ausgerechnet ich, von dem jedes Kind weiß, dass ich keinem etwas antun könnte.“ In einem furiosen inneren Monolog entfaltet Karl-Heinz Ott ebenso spannend wie reflexiv das Seelenpanorama einer Figur, die einmal aufgebrochen war, sich selbst und die ganze Welt zu verändern, um schließlich in jeder Hinsicht im Abseits zu landen. Dabei wird nicht nur sie selbst vom Alb der Vergangenheit eingeholt. Karl-Heinz Ott erzählt in einer so mitreißenden Sprache, dass Schrecken und Komik kaum voneinander zu unterscheiden sind.

      Ob wir wollen oder nicht
      2,7
    • Wintzenried

      • 208pages
      • 8 heures de lecture

      »Meine Geburt war mein erstes Unglück.« Jean-Jacques Rousseau Über ein Trauma kommt der Philosoph Jean-Jacques Rousseau zeitlebens nicht hinweg: dass der Perückenmacher Wintzenried seinen Platz im Bett der dreizehn Jahre älteren Geliebten eingenommen hat. Er ist fest davon überzeugt, dass er ohne Wintzenried glücklich geworden wäre. So aber war er gezwungen, in die Welt hinauszuziehen und Philosophiegeschichte zu schreiben. Wahnsinn und Wahrheit, das Tragische und Bizarre sind im Leben des Jean-Jacques Rousseau kaum auseinanderzuhalten. Hintergründig und mit leisem Witz zeichnet Ott das Porträt dieses großen Philosophen. »Ein komischer Roman über eine tragische Existenz.« Jörg Magenau in ›tageszeitung‹

      Wintzenried
    • I Hate Berlin

      Unsere überschätzte Hauptstadt

      • 203pages
      • 8 heures de lecture

      Berlin steht heute synonym für den Nabel der Welt - die Stadt ist ein internationaler Sehnsuchtsort, eine globale Marke. Jeder will dorthin, wer sich in die Provinz verabschiedet, also Restdeutschland, wird bedauert. Warum nur? Berlin ist hässlich, und es fahren keine S-Bahnen. Berlin ist gänzlich von der Einöde umschlossen und liegt im Osten der Republik. Berlin ist die größte, vollste, lauteste, bevölkerungsreichste, rattenreichste, müllreichste und ärmste Stadt Deutschlands. Hier trifft man allerorten auf missmutige und unzufriedene Menschen, denn diese Stadt bedeutet Tristesse, Dreck und Schlamperei. Kurz: Berlin wird völlig überschätzt, vor allem von den Berlinern selbst. Zeit für ein humorvolles Berlin-Bashing. 25 deutschsprachige Autoren rechnen mit der Hauptstadt und ihrem Hype ab.

      I Hate Berlin