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Brunna Tuschen-Caffier

    Teufelskreis Bulimie
    Soziale Ängste und soziale Angststörung im Kindes- und Jugendalter
    Ratgeber Binge-Eating-Störung
    • Ratgeber Binge-Eating-Störung

      Informationen für Betroffene und Angehörige

      Viele Menschen essen hin und wieder mehr als sie zum Sattwerden benötigen. Wenn das „Überessen“ nicht allzu häufig vorkommt, ist dieses Essverhalten in der Regel unproblematisch. Demgegenüber verlieren Menschen mit einer sogenannten Binge-Eating-Störung regelmäßig die Kontrolle darüber, was und wie viel sie essen. Häufig treten im Zusammenhang mit der Essstörung auch Folgeprobleme, wie z.B. Übergewicht bis hin zur Adipositas, auf. Der Ratgeber richtet sich in erster Linie an Betroffene, die an einer Binge-Eating-Störung leiden, sowie an deren Angehörige. Er informiert über das Krankheitsbild, den Verlauf, die Risiko- und aufrechterhaltenden Faktoren sowie die psychotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten der Binge-Eating-Störung.Bei den Behandlungsmöglichkeiten werden vor allem Strategien der kognitiven Verhaltenstherapie beschrieben, für die die meisten Wirksamkeitsbelege vorliegen. In der Behandlung lernen die Betroffenen, einen strukturierten Ernährungsplan umzusetzen, eventuell vorhandene Unzufriedenheiten mit ihrer Figur und ihrem Gewicht zu überwinden sowie Stress- und Konfliktsituationen erfolgreich zu meistern, ohne sich durch Essanfälle abzulenken oder durch Essanfälle innere Anspannung abzubauen. Weiterhin zeigt der Ratgeber Selbsthilfemöglichkeiten auf und informiert darüber, wo Betroffene und Angehörige Hilfe bekommen.

      Ratgeber Binge-Eating-Störung2022
    • Das Programm wurde für Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis vierzehn Jahren konzipiert und kann in Gruppen zwischen vier und acht Kindern eingesetzt werden. Zentrale Elemente des wissenschaftlich evaluierten Programms sind die Veränderung dysfunktionaler Kognitionen, das Erproben von Strategien und Handlungen im Rollenspiel sowie die graduierte Exposition mit angstauslösenden Situationen. Durch die Modularisierung bietet das Programm eine hohe Anpassungsfähigkeit und Flexibilität: Je nach Belastung der Kinder können unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte und individualisierte Übungen ausgewählt werden. Das Programm kann zudem zur Prävention von sozialen Ängsten eingesetzt werden. Im ersten Teil des Manuals wird der aktuelle Erkenntnisstand der psychologischen Forschung zu sozialen Ängsten und zur sozialen Angststörung, zur Entwicklung und Aufrechterhaltung sowie zur effektiven Intervention zusammengefasst. Weiterhin werden die Durchführung des Programms und die einzelnen Bestandteile detailliert mit Praxisbeispielen und konkreten Handlungsanweisungen vorgestellt. Die kindgerecht gestalteten Arbeitsblätter befinden sich auf der beigelegten CD-ROM.

      Soziale Ängste und soziale Angststörung im Kindes- und Jugendalter2009