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Kai Lehmann

    Hexen vor Gericht!
    Der Henker des Herzogs. Ein ganz normales Leben um 1700
    Die Google-Gesellschaft
    • Hexen vor Gericht!

      Krisen, Angst und Massenmedien vor 1800

      • 432pages
      • 16 heures de lecture

      Zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert fegte ein Tsumani der Hexenverfolgung über Europa und insbesondere über Deutschland. Die Gründe für die gegenüber dem Mittelalter deutlich verstärkte massenhafte Verfolgung in einigen Regionen sind vielfältig. So gab es zu Beginn der Neuzeit eine Vielzahl an Krisen wie die Kleine Eiszeit, pandemische Seuchen und verheerende Kriege. Aber auch die hohe Kindersterblichkeit oder Viehseuchen, häusliche Gewalt sowie Erb- und Nachbarschaftsstreitigkeiten waren ein Treiber für den »Hexenwahn«. Insgesamt wurden in Europa im Zuge der Hexenverfolgung geschätzt 40.000 bis 60.000 Personen wegen Hexerei hingerichtet. Frauen waren etwa fünf von sechs Opfern. Kai Lehmann lässt aus diesem »statistischen« Fundus ein breites, faszinierendes Sittenbild der Alltagsgeschichte der Frühen Neuzeit entstehen.

      Hexen vor Gericht!2026
    • Johann Jeremias Glaser (1653-1724), Scharfrichter und akribischer Buchhalter, hinterließ ein einzigartiges Ego-Dokument aus der Frühen Neuzeit. In seinem Anschreibebuch dokumentierte er Kosten und Einnahmen seines Lebens. Kai Lehmann verwandelt diese Zahlen in eine fesselnde Sozial- und Alltagsgeschichte der Zeit um 1700.

      Der Henker des Herzogs. Ein ganz normales Leben um 17002024
    • Diskussionen zur Wissensgesellschaft gibt es viele, konkrete Bilanzen nur wenige. Dabei ist klar: Zu Beginn des 21. Jahrhunderts ändert sich der Umgang mit Wissen radikal. Wie wir Wissen heute entwickeln, verändern und verbreiten, unterscheidet sich in vielfältiger Weise von früheren Formen. Der umfangreiche Band liefert eine aktuelle Bestandsaufnahme der verschiedenen Dimensionen der internetbasierten Wissensgesellschaft. In mehr als 50 Beiträgen ziehen Praktiker, Journalisten und Wissenschaftler Bilanz für Politik und Ökonomie, für Bildung, Medien und Kunst und gleichen dabei Diskussion und Wirklichkeit miteinander ab.

      Die Google-Gesellschaft2005
      5,0