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Georg Pfleiderer

    Religion - Wirtschaft - Politik - 5: Wirtschaftsethik kontrovers
    «Das ganze ungeteilte Dasein»
    Sünde, Schuld, Scham und personale Integrität: Zur neuen Debatte um die theologische Anthropologie
    • "Schuld" und "Sünde" sind klassische Begriffe der theologischen Anthropologie. Als Negativfolien zu den für die - insbesondere protestantische - Theologie zentralen Konzepten von Rechtfertigung und Versöhnung und darin gründender personaler Ganzheitlichkeit und selbstverantwortlichem Handeln, gelten sie weithin als unverzichtbar. Doch diese (vermeintlich) negative Anthropologie sieht sich seit der Aufklärung, seit Nietzsche und Freud starker Kritik ausgesetzt, die in den letzten Jahren verstärkt auch innerhalb der Theologie Resonanz findet. Unter dem Eindruck neuerer kulturanthropologischer Diskurse wird für eine Ablösung des moral- und akteursorientierten Schuld- (und Sünde-)Konzepts durch eine Phänomenologie der Scham plädiert, die psychologisch und soziologisch deutungsreicher sei - etwa im Blick auf mediale Beschämungspraktiken. Die Beiträge des vorliegenden Bandes führen diesen neuen Diskurs kontrovers weiter"-- Back cover

      Sünde, Schuld, Scham und personale Integrität: Zur neuen Debatte um die theologische Anthropologie
    • «Das ganze ungeteilte Dasein»

      Unbedingtheit und Universalität im Zeitalter des Fragmentarischen und Pluralen

      • 240pages
      • 9 heures de lecture

      Religion, jedenfalls die christliche, geht notorisch «aufs Ganze»: Die Bibel spricht von Gott als Schöpfer und Vollender der Wirklichkeit und von Christus als dem «Alpha und Omega», dem Anfang und Ende. Dafür adaptiert die christliche Theologie seit Langem auch philosophische Begriffe wie «das Unbedingte» oder das «Ganze der Wirklichkeit». Vor allem mit Blick auf das Kreuzesgeschehen kann jedoch nicht mehr ungebrochen vom Ganzen, vom Absoluten, geredet werden. Was kann die Theologie von neuen philosophischen Ontologien lernen, etwa vom «Neuen Realismus»? Welche Anregungen bieten andere religionsbezogene Wissenschaften? Welche Lehren sollte sie aus ihrer eigenen Ideengeschichte ziehen? Die Beiträgerinnen und Beiträger liefern aktuelle theologische Antworten für die Zeit «nach» der Postmoderne.

      «Das ganze ungeteilte Dasein»
    • Religion - Wirtschaft - Politik - 5: Wirtschaftsethik kontrovers

      Positionen aus Theorie und Praxis

      • 238pages
      • 9 heures de lecture

      Der Band prasentiert unterschiedliche Standpunkte aus Praxis und Theorie der Wirtschaftsethik. Er basiert auf einer im Fruhjahr 2010 an der Uni Basel gehaltenen Ringvorlesung. Aus ihrem jeweiligen beruflichen Erfahrungshintergrund schopfen der Basler Privatbankier Georg Krayer, der Novartis Stiftungsprasident Klaus Leisinger, die Gewerkschaftsfuhrerin Rita Schiavi, die Basler Regierungsratin Eva Herzog und die Konsumentenschutzerin Sara Stalder. Aus der Sicht verschiedener wissenschaftlicher Perspektiven diskutieren die Okonomen Ulrich Thielemann uber kritische Okonomik, Michael Gonin uber soziales Unternehmertum, Georg von Schnurbein uber Philanthropie. Religionsokonomische Aspekte der Wirtschaftsethik kommen zur Sprache beim Religionsokonomen Peter Seele (Ethikkodizes), der Juristin Raja Sakrani (islamischer Geldverleih) und dem Theologen Georg Pfleiderer (Max-Weber-These heute). Peter Seele, Dr. rer. Pol., Dr. phil., Jahrgang 1974, ist Lehrbeauftragter am Zentrum fur Religion, Wirtschaft und Politik und Assistenzprofessor am Institute of Marketing and Communication Management (IMCA) der Universitat Lugano. Georg Pfleiderer, Dr. theol., Jahrgang 1960, ist Professor fur Systematische Theologie/Ethik an der Universitat Basel.

      Religion - Wirtschaft - Politik - 5: Wirtschaftsethik kontrovers