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Girls with guns

Rape & Revenge Movies: Radikalfeministische Ermächtigungsfantasien?

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Das zumindest ist so gut wie sicher im „Rape & Revenge“-Film: Ungestraft kommt hier keiner davon, und am Schluss überlebt die Frau mit der Waffe in der Hand. Aber sonst? Warum werden diese oft drastischen Filmerzählungen vom brutalen Zusammenprall der Geschlechter, von Gewalt und Gegengewalt, von männlichen Tätern und weiblichen Opfern, die zu Täterinnen werden, von ihrem Publikum genossen? Ist der „Rape & Revenge“-Film gewaltverherrlichendes Spektakel oder moralisches Lehrstück? Ist er reaktionär oder subversiv, überhaupt politisch? Liefert er gar die ultimative Kino-Fantasie zum feministischen Empowerment? Und wieviel Lust steckt in diesem Genre, und für wen? Und was erzählen die Motive und Bilder? Die Vergewaltigung: Ist sie Zerstörungsversuch, Rache, männliches Ritual oder gar Eigentumsdelikt? Einzeltat oder strukturelles Symptom des Patriachats? Und das Opfer? Muss die Frau zum Mann werden, um töten zu können? Muss die Frau zur Waffe greifen, um Gerechtigkeit zu erfahren? Sind ihre Taten gerecht? Oder gerechtfertigt? Und überhaupt: Wer trägt welche Schuld? Wer schaut zu, wer schaut weg und warum? „Rape & Revenge“-Filme - inhaltlich höchst unterschiedlich und ideologisch ambivalent - sind immer Teil eines zeitaktuellen geschlechterpolitischen Diskurses. Der Band analysiert und diskutiert das Genre im kultur- und filmhistorischen Zusammenhang.

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Girls with guns, Julia Reifenberger

Langue
Année de publication
2013
Reliure
(souple)
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Titre
Girls with guns
Sous-titre
Rape & Revenge Movies: Radikalfeministische Ermächtigungsfantasien?
Langue
Allemand
Publié
2013
Format
souple
Pages
115
ISBN10
3865057217
ISBN13
9783865057211
Séries
Catégories
Description
Das zumindest ist so gut wie sicher im „Rape & Revenge“-Film: Ungestraft kommt hier keiner davon, und am Schluss überlebt die Frau mit der Waffe in der Hand. Aber sonst? Warum werden diese oft drastischen Filmerzählungen vom brutalen Zusammenprall der Geschlechter, von Gewalt und Gegengewalt, von männlichen Tätern und weiblichen Opfern, die zu Täterinnen werden, von ihrem Publikum genossen? Ist der „Rape & Revenge“-Film gewaltverherrlichendes Spektakel oder moralisches Lehrstück? Ist er reaktionär oder subversiv, überhaupt politisch? Liefert er gar die ultimative Kino-Fantasie zum feministischen Empowerment? Und wieviel Lust steckt in diesem Genre, und für wen? Und was erzählen die Motive und Bilder? Die Vergewaltigung: Ist sie Zerstörungsversuch, Rache, männliches Ritual oder gar Eigentumsdelikt? Einzeltat oder strukturelles Symptom des Patriachats? Und das Opfer? Muss die Frau zum Mann werden, um töten zu können? Muss die Frau zur Waffe greifen, um Gerechtigkeit zu erfahren? Sind ihre Taten gerecht? Oder gerechtfertigt? Und überhaupt: Wer trägt welche Schuld? Wer schaut zu, wer schaut weg und warum? „Rape & Revenge“-Filme - inhaltlich höchst unterschiedlich und ideologisch ambivalent - sind immer Teil eines zeitaktuellen geschlechterpolitischen Diskurses. Der Band analysiert und diskutiert das Genre im kultur- und filmhistorischen Zusammenhang.