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Pole Poppenspäler: Hrsg. v. Ingwert Paulsen (Husum-Taschenbuch)

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Im Jahr 1874 erschien mit „Pole Poppenspäler“eine der heute bekanntesten Novellen Theodor Storms, die zum festen Kanon der Schullektüre gehört. Storm setzte in seiner Novelle dem Mechanikus Geisselbrecht, der auch in Husum mit seinem Marionetten-theater gastiert hatte, ein literarisches Denkmal. Kunstvoll in eine Rahmenhandlung eingebettet, wird die Geschichte des alternden Puppenspielers Josef Tendier aus München und seiner Tochter Lisei erzählt. Bis in die Sprache der Hauptfiguren schlägt sich der Unterschied zwischen Nord- und Süddeutschland gekonnt nieder. Schwerwiegender ist jedoch der Konflikt zwischen Künstlertum und kleinbürgerlicher Gesellschaft, zwischen fahrendem Volk und ehrsamen Bürgern, den Storm meisterhaft gestaltet, getreu seinem Grundsatz: „Wenn du für die Jugend schreiben willst, so darfst du nicht für die Jugend schreiben!“

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Pole Poppenspäler: Hrsg. v. Ingwert Paulsen (Husum-Taschenbuch), Theodor Storm, Ingwert Paulsen jr.

Langue
Année de publication
1993
Reliure
(souple),
État du livre
Bon
Prix
4,09 €

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Titre
Pole Poppenspäler: Hrsg. v. Ingwert Paulsen (Husum-Taschenbuch)
Langue
Allemand
Éditeur
Husum
Publié
1993
Format
souple
Pages
54
ISBN10
3880426171
ISBN13
9783880426177
Séries
Description
Im Jahr 1874 erschien mit „Pole Poppenspäler“eine der heute bekanntesten Novellen Theodor Storms, die zum festen Kanon der Schullektüre gehört. Storm setzte in seiner Novelle dem Mechanikus Geisselbrecht, der auch in Husum mit seinem Marionetten-theater gastiert hatte, ein literarisches Denkmal. Kunstvoll in eine Rahmenhandlung eingebettet, wird die Geschichte des alternden Puppenspielers Josef Tendier aus München und seiner Tochter Lisei erzählt. Bis in die Sprache der Hauptfiguren schlägt sich der Unterschied zwischen Nord- und Süddeutschland gekonnt nieder. Schwerwiegender ist jedoch der Konflikt zwischen Künstlertum und kleinbürgerlicher Gesellschaft, zwischen fahrendem Volk und ehrsamen Bürgern, den Storm meisterhaft gestaltet, getreu seinem Grundsatz: „Wenn du für die Jugend schreiben willst, so darfst du nicht für die Jugend schreiben!“