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Biographie und Identität des Lehrers

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Diese Arbeit zeigt, wie autobiographisches Material für die handlungstheoretisch orientierte Identitätsforschung genutzt werden kann. Das Datenmaterial von 120 Lehrern umfasst Stegreiferzählungen ihrer Berufsbiographie sowie systematisch erhobene retrospektive Daten über Beruf, Familie und das soziale Umfeld. Die Autorin analysiert die Stegreiferzählungen und geht davon aus, dass sie Hinweise auf den Identitätstyp enthalten, je nachdem, ob die Berufsbiographie als langdauernder Stabilisierungsprozess oder tiefgreifender Wandlungsprozess dargestellt wird. Basierend auf Max Webers Idealtypenkonstruktion entwickelt sie idealtypische Lehreridentitäten, die handlungstheoretisch im Anschluss an das „Belastungs-Bewältigungs-Paradigma“ konzipiert sind. Diese Identitäten lassen unterschiedliche Strategien erkennen, wie berufliche Anforderungen eingeschätzt und bewältigt werden. Die Analyse zeigt Unterschiede zwischen den Identitätstypen hinsichtlich Bewältigungsintentionen, der Einschätzung von Anforderungen, Strategien, sozialen Unterstützungsnetzwerken sowie dem Wohlbefinden. Der Inhalt umfasst Fragestellungen, institutionelle Gegebenheiten, biographische Ansätze in der Sozialforschung, die idealtypische Konstruktionsmethode, die Analyse der Berufsbiographien, Lehreridentitätstypen und die Diskussion der Ergebnisse, ergänzt durch Abbildungen, Tabellen und Literatur.

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Biographie und Identität des Lehrers, Gertrude Hirsch

Langue
Année de publication
1990
Reliure
(souple),
État du livre
Abîmé
Prix
6,09 €

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Titre
Biographie und Identität des Lehrers
Langue
Allemand
Publié
1990
Format
souple
Pages
221
ISBN10
3779908190
ISBN13
9783779908197
Séries
Mots clés
Description
Diese Arbeit zeigt, wie autobiographisches Material für die handlungstheoretisch orientierte Identitätsforschung genutzt werden kann. Das Datenmaterial von 120 Lehrern umfasst Stegreiferzählungen ihrer Berufsbiographie sowie systematisch erhobene retrospektive Daten über Beruf, Familie und das soziale Umfeld. Die Autorin analysiert die Stegreiferzählungen und geht davon aus, dass sie Hinweise auf den Identitätstyp enthalten, je nachdem, ob die Berufsbiographie als langdauernder Stabilisierungsprozess oder tiefgreifender Wandlungsprozess dargestellt wird. Basierend auf Max Webers Idealtypenkonstruktion entwickelt sie idealtypische Lehreridentitäten, die handlungstheoretisch im Anschluss an das „Belastungs-Bewältigungs-Paradigma“ konzipiert sind. Diese Identitäten lassen unterschiedliche Strategien erkennen, wie berufliche Anforderungen eingeschätzt und bewältigt werden. Die Analyse zeigt Unterschiede zwischen den Identitätstypen hinsichtlich Bewältigungsintentionen, der Einschätzung von Anforderungen, Strategien, sozialen Unterstützungsnetzwerken sowie dem Wohlbefinden. Der Inhalt umfasst Fragestellungen, institutionelle Gegebenheiten, biographische Ansätze in der Sozialforschung, die idealtypische Konstruktionsmethode, die Analyse der Berufsbiographien, Lehreridentitätstypen und die Diskussion der Ergebnisse, ergänzt durch Abbildungen, Tabellen und Literatur.