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Research in Legal Medicine - 33: Schuld und Sühne, Verbrechen und Strafe

Guilt and Atonement, Crime and Punishment - Zus.-Fass. engl.-dtsch.

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  • 230pages
  • 9 heures de lecture

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Eine Rechtsordnung mit Begriffen wie Verbrechen, Schuld und Strafe bildet die soziale Basis jeder größeren menschlichen Gemeinschaft und politischen Einheit. Diese Konzepte prägen seit jeher die Existenz des Menschen in Realität und Phantasie und finden sich in Literatur und Kunst wieder. Im Laufe der Geschichte unterlagen sie einem ständigen Wandel, wobei das Christentum den Begriff der Sühne in den Mittelpunkt des theologischen und sozialen Denkens rückte. Jüngere Modifikationen sind in totalitären politischen Systemen wie dem Nationalsozialismus, der Stalin-Ära und der DDR zu beobachten, in denen auch Rechtsmediziner tätig waren, jedoch oft nicht den ethischen Standards entsprachen, die heute durch das Grundgesetz der BRD und die internationale Gemeinschaft gefordert werden. Das gesellschaftliche Miteinander basiert auf einer sozialen Ordnung, die durch Sanktionen und Sühne geprägt ist. Die Rechtsmedizin spielt eine zentrale Rolle, indem sie Sachbeweise bei Verbrechen gegen die körperliche Integrität und das Leben erstellt und somit zur Gewährleistung der sozialen Ordnung beiträgt. Dieses Buch nähert sich dem Thema aus verschiedenen Perspektiven, wobei einige Aufsätze im Rahmen einer öffentlichen Vortragsveranstaltung in Kiel am 2.7.2004 präsentiert und diskutiert wurden.

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Research in Legal Medicine - 33: Schuld und Sühne, Verbrechen und Strafe, Manfred Oehmichen, Dietrich von Engelhardt

Langue
Année de publication
2005
Reliure
(souple),
État du livre
Abîmé
Prix
33,49 €

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Titre
Research in Legal Medicine - 33: Schuld und Sühne, Verbrechen und Strafe
Sous-titre
Guilt and Atonement, Crime and Punishment - Zus.-Fass. engl.-dtsch.
Publié
2005
Format
souple
Pages
230
ISBN10
379500330X
ISBN13
9783795003302
Séries
Description
Eine Rechtsordnung mit Begriffen wie Verbrechen, Schuld und Strafe bildet die soziale Basis jeder größeren menschlichen Gemeinschaft und politischen Einheit. Diese Konzepte prägen seit jeher die Existenz des Menschen in Realität und Phantasie und finden sich in Literatur und Kunst wieder. Im Laufe der Geschichte unterlagen sie einem ständigen Wandel, wobei das Christentum den Begriff der Sühne in den Mittelpunkt des theologischen und sozialen Denkens rückte. Jüngere Modifikationen sind in totalitären politischen Systemen wie dem Nationalsozialismus, der Stalin-Ära und der DDR zu beobachten, in denen auch Rechtsmediziner tätig waren, jedoch oft nicht den ethischen Standards entsprachen, die heute durch das Grundgesetz der BRD und die internationale Gemeinschaft gefordert werden. Das gesellschaftliche Miteinander basiert auf einer sozialen Ordnung, die durch Sanktionen und Sühne geprägt ist. Die Rechtsmedizin spielt eine zentrale Rolle, indem sie Sachbeweise bei Verbrechen gegen die körperliche Integrität und das Leben erstellt und somit zur Gewährleistung der sozialen Ordnung beiträgt. Dieses Buch nähert sich dem Thema aus verschiedenen Perspektiven, wobei einige Aufsätze im Rahmen einer öffentlichen Vortragsveranstaltung in Kiel am 2.7.2004 präsentiert und diskutiert wurden.